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Marburg siegt in Charleroi

Tonisha Baker war für Marburg in Charleroi die Topscorerin. Foto: Laackman/PSL

Super erste Halbzeit

CEWL-Europapokal:
Spirou Ladies Charleroi – BC Pharmaserv Marburg 59:84.

Der BC Pharmaserv Marburg hat seine letzte internationale Partie des Jahres gewonnen. Nach dem klaren Erfolg in Charleroi belegen die Hessinnen mit einer Bilanz von 3:1 in der Vorrundengruppe B der Central Europe Women League den zweiten Platz. Der würde zum Halbfinaleinzug reichen. Vier Spiele stehen noch aus. Für das Pharmaserv-Team war Tonisha Baker die erfolgreichste Punktesammlerin (19).

Nur einmal lagen die Gastgeberinnen (Bilanz nun 1:4) vor: mit 3:0. Danach bestimmte bis zum Seitenwechsel Marburg das Geschehen. Allein elf Dreier erzielte der BC bis dahin und führte nach einem 13:0-Lauf kurz vor dem Kabinengang mit 51:24.

Eine hohe Trefferquote (58 Prozent in der ersten Halbzeit), schnelles Umschalten (21 Punkte nach Ballgewinnen) und eine ausgeglichene Mannschaftsleistung (17 Punkte von der Bank) hatten Marburg auf die Siegerstraße gebracht.

Der dritte Durchgang verlief aus Gäste-Sicht zäh. Die Belgierinnen verteidigten besser und verkürzten auf 45:60 (31. Minute). Doch die Marburgerinnen fingen sich. Ein Schlussspurt mit 15 Punkten in Serie ab der 36. Minute zum 84:57 schraubten das Ergebnis wieder nach oben. Ohne die fünf Langzeitverletzten, die erkrankte Alex Wilke und Finja Schaake, die berufsbedingt fehlte.

Eine Vorentscheidung über die Qualifikation zum CEWL-Final-Four könnte in der ersten Januar-Woche fallen, wenn Marburg zu zwei Spielen den Tabellendritten Satu Mare (2:2) empfängt, der am Mittwoch Spitzenreiter Brno (4:1) die erste Niederlage beibrachte.


Patrick Unger (Trainer Marburg):
„Ich bin sehr zufrieden. Das Tempo hat gestimmt, die Einstellung hat gestimmt, und wir müssen mal nicht nach einem Spiel ins Krankenhaus fahren. Wir hatten einen super Start, sind super aggressiv rausgekommen und hatten eine super Wurfquote. Und bei 25 Assists kann man nicht meckern. Wir hatten in der Verteidigung oft die Hände dran und viele Stopps. Aber Charleroi ist nicht so schlecht. Sie haben nach der Halbzeitpause in der Verteidigung umgestellt. Da haben wir ein bisschen den Faden verloren und nicht mehr so gut getroffen. Das hat uns unsere Probleme aufgezeigt.“


Statistik: Charleroi – Marburg
Viertel: 15:26, 11:25, 17:9, 16:24.
Charleroi: Ballau 10 Punkte / 2 Dreier (3 Steals), Brohet 4, Deneil 2, Dossou, Hendrickx 19/1 (7 Rebounds), Henry, Klerx 5 (4 Assists), Prytz 4, Quiaco 15 (7 Reb.), Stefek.
Marburg: Baker 19/3 (5 Ass., 4 St.), Bonacker 2, Hegele 2, Reeh 8/2 (5 Ass.), Simon 11/1, Wagner 10/2 (5 Ass.), White 17/5 (3 St.), Yohn 15/3 (3 St., 3 Blocks).
SR: G.Martin, D.Roels, J.Carnavale; TK: F.v.d.Bosch, Z: 80.


Fun Facts: Marburgs 16 erzielte Dreier sind seine meisten in einem internationalen Wettbewerbsspiel und die meisten – wettbewerbsüberfreigend – in einem Spiel seit 11.02.2017 (17, beim 94:74-Heimsieg gegen Nördlingen). / Candice Whites fünf Dreier stellen den Team-Rekord auf europäischer Ebene von Katie Yohn (die das drei Mal schaffte) ein. / +25 zur Halbzeit (51:26) ist Marburgs höchste Führung in einem internationalen Wettbewerbsspiel überhaupt und wettbewerbsübergreifend auswärts seit 13.12.2015 (+26, 45:19 beim 76:40-Auswärtssieg in Halle).

Fail Fact: 9:21-Negativ-Serie innerhalb von elf Minuten (20. bis 31. Minute).


Nächstes Spiel: Samstag, 14. Dezember, 19 Uhr, Bundesliga-Auswärtsspiel beim TSV Wasserburg, Badria-Halle.

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