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Marburg empfängt Mittwoch Ostrava

Das Pharmaserv-Team würde mit einem Sieg am Mittwoch das Ticket zur CEWL-Endrunde lösen. Foto: Laackman/PSL
Marburg: Georg-Gaßmann-Halle |

Wir wollen ins Final Four

CEWL-Europapokal:
BC Pharmaserv Marburg – SBS Ostrava
(Mittwoch, 29. Januar, 20 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Ein Sieg aus zwei Spielen fehlt dem BC Pharmaserv Marburg noch, um sich für das Finalturnier der besten vier in der Central Europe Women League zu qualifizieren. Den will Trainer Patrick Unger am liebsten schon im vorletzten Spiel einfahren.

Vor heimischem Publikum gegen ein Team mit einer Bilanz von 1:4 scheint das einfacher als darauf angewiesen zu sein, Mitte Februar beim Tabellenführer Brno (5:1), der das Hinspiel 88:72 gewann, die Punkte zu entführen.

Das Hinspiel bei SBS Ostrava vor zwei Monaten war eine klare Angelegenheit. Marburg (Bilanz 4:2) gewann mit 90:63. Inzwischen hat der Siebtplatzierte der ersten tschechischen Liga ZBL – von zehn Teams – zwei neue Spielerinnen verpflichtet, die sich gut eingeführt haben.

Am Wochenende gewann Ostrava in der Liga erstmals nach fünf Spielen wieder – gegen den Tabellennachbarn aus Slovanka nach Verlängerung. Die beiden Neuen, Nevana Markovic (18 Punkte / 2 Dreier / 6 Rebounds) und Shelby Cloninger (21/2/11), hatten daran großen Anteil. Nach zehn Minuten hatte Ostrava noch mit 13 Punkten zurückgelegen.

Mit der Entwicklung von Marburgs Neuerwerbung Maryna Ivashchanka (bislang zwei Spiele) ist Coach Unger zufrieden: „Maryna arbeitet sehr gut unter dem Korb und ermöglicht uns dadurch Würfe von außen. Nur haben wir die nicht getroffen.“

Nachdem Candice White wegen der Ausländerbeschränkung in der Liga (nur drei der vier Nicht-Europäerinnen beim BC dürfen spielen) zuletzt zwei Mal pausierte, soll sie am Mittwoch auf jeden Fall spielen. „Mir müssen sowieso rotieren, um mit den Kräften zu haushalten. Aber Candice hat sich es auch verdient zu spielen, weil sie im Training immer Gas gibt“, sagt der Trainer.

Sein Fokus ist klar: „Wir gucken uns nichts von Ostrava an, weil wir uns auf uns selbst konzentrieren. Wir haben uns das Nördlingen-Spiel angesehen und wollen daraus unsere Lehren ziehen: viel schneller spielen und smarter verteidigen. Phasenweise haben wir gegen Nördlingen guten und einfachen Basketball gespielt. Aber wir müssen die Kleinigkeiten richtig machen, zum Beispiel ganz in die Ecke laufen, statt einen Schritt vorher stehenzubleiben. So was entscheidet Spiele“, sagt der Trainer. Seine Devise für Mittwochabend ist klar: „Wir wollen ins Final Four. Wir wollen gewinnen. Und wir wollen uns Selbstvertrauen holen.“

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