Marburg startet in Wasserburg ins Jahr 2020

Das Pharmaserv-Team spielt am Sonntag um den Einzug ins Pokal-Halbfinale. Foto: Laackman/PSL
  • Das Pharmaserv-Team spielt am Sonntag um den Einzug ins Pokal-Halbfinale. Foto: Laackman/PSL
  • hochgeladen von Marcus Richter

Schnell in den Rhythmus kommen

Deutscher Pokal, Viertelfinale:
TSV 1880 Wasserburg – BC Pharmaserv Marburg
(Sonntag, 5. Januar, 16 Uhr, Badria-Halle).

Mit einer arbeitsreichen Woche startet der BC Pharmaserv Marburg ins neue Jahr. Vier Spiele in drei verschiedenen Wettbewerben innerhalb von acht Tagen stehen auf dem Spielplan. Einmal Pokal, zweimal CEWL-Europapokal und zum Abschluss Bundesliga.

Den Auftakt macht die Auswärtspartie beim TSV Wasserburg. Drei Wochen nach dem Duell in der Liga treffen sich beide Teams erneut in der Badria-Halle im Innstädtchen. Damals hielt Marburg die Partie bis Ende des dritten Viertels offen, verlor aber mit 73:92.

Die Vorzeichen für das K.o.-Spiel im Pokal-Viertelfinale sind klar: Nicht nur der 19-Punkte-Erfolg macht die Gastgeberinnen zum klaren Favoriten. Der Tabellenzweite der Bundesliga hat von seinen sechs Heimspielen in dieser Saison erst zwei verloren. Darunter in fast letzter Sekunde mit einem Punkt gegen Tabellenführer Keltern.

Beim Pharmaserv-Team wird voraussichtlich nach überstandener erneuter Knöchelverletzung Joey Klug erstmals seit dem 4. Dezember wieder auflaufen. Am Donnerstag trafen sich Trainer und einige Spielerinnen zum optionalen ersten Training im neuen Jahr. Am Freitagmorgen folgt die erste offizielle Einheit.

Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Ihr habt jetzt vier Spiele in acht Tagen? Wie findest du das?
Patrick: Ziemlich cool. Hoffentlich kommen wir schnell in den Rhythmus für die wichtigen Spiele, die im Januar und Februar noch anstehen.

Welches dieser vier Spiele ist das Wichtigste?
Patrick: Wir wollen am besten alle vier gewinnen. Dann wären wir im Top-Four von Pokal und CEWL. Aber ich denke erstmal nur an Wasserburg.

Beim bisher letzten Spiel dort bist du aus der Halle geflogen und ihr habt verloren. Mit welchen Gefühlen fährst du nach Wasserburg?
Patrick: Wir haben das Spiel analysiert. Ansonsten ist das für mich abgehakt. Aber Wasserburg ist schon länger im Training als wir. Da sind wir ein bisschen im Nachteil. Aber das ist zu Jahresbeginn bisher immer so gewesen.

Was wollt ihr diesmal besser machen als vor drei Wochen?
Patrick: Ziel ist, dass ich das Spiel zuende coache. Aber diesmal kommt auch [Co-Trainer] Frank Arnold mit. Wir müssen diesmal mit mehr Einsatz spielen. Wir werden nur wenige Trainingseinheiten gehabt haben und eine lange Anfahrt. Aber wir wollen das Maximum rausholen.

Wo siehst du eure größere Baustelle: in der Offense oder Defense?
Patrick: Die Offense ist nicht das Problem. Wir machen regelmäßig 70, 80 Punkte. Aber wir müssen besser verteidigen. Die Transition-Defense muss besser werden. Da müssen wir als Team besser zusammen spielen.

Bürgerreporter:in:

Marcus Richter aus Marburg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.