myheimat.de setzt auf dieser Seite ggf. Cookies, um Ihren Besuch noch angenehmer zu gestalten. Mit der Nutzung der AMP-Seite stimmen Sie der Verwendung von notwendigen und funktionalen Cookies gemäß unserer Richtlinie zu. Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite von myheimat.de, die für Mobilgeräte optimiert ist und möglicherweise nicht von unseren Servern, sondern direkt aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern, wie z.B. Google ausgeliefert wird. Bei Aufrufen aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern haben wir keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch diese.

Weitere Informationen

Basketball-Bundesliga
Blue Dolphins Marburg reisen zum Ligaprimus Rheinland Lions

  • Theresa Simon war im Hinspiel gegen die Rheinland Lions mit 18 Punkten die Topscorerin des Spiels.
  • Foto: Laackman/PSL
  • hochgeladen von Marcus Richter

Energie!

Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga,
Rheinland Lions – BC Pharmaserv Marburg
(Freitag, 30.12.2022, 20 Uhr, Schulzentrum Bergisch Gladbach).

Zum letzten Mal in diesem Jahr dürfen die Erstligisten im Deutschen Damen-Basketball am Tag vor Silvester nochmal ran. Zum Auftakt der Hinrunde treffen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Herkenrath der Ligaprimus und das -schlusslicht aufeinander. Da alle anderen Partien des Spieltags vor 20 Uhr angesetzt sind, bildet dieses Duell den Schlusspunkt auf das Toyota-DBBL-Jahr.

Die Rollen sind klar verteilt, wenn am vorletzten Tag des Jahres 2022 der Deutsche Vizemeister und Tabellenführer Rheinland Lions (Bilanz 9:1) das Kellerkind, den BC Pharmaserv Marburg (1:9), empfängt. Wenngleich: Nimmt man das Hinspiel als Maßstab, ist der Abstand zwischen beiden Mannschaften gar nicht so groß, wie die Tabelle es widerspiegelt.

Trotz Fehlern Chance zum Sieg

Vor sieben Wochen hielten die Marburgerinnen in heimischer Halle die Partie bis in die Schlusssekunden offen – um dann mit 63:67 den Kürzeren zu ziehen. Eine Woche später münzte Hessens einziger Erstligist im Damen-Basketball nach der brotlosen Kunst der ersten fünf Ligaspiele, endlich eine gute Leistung in Punkte um (70:52 in Herne). Der Hoffnung auf den Aufwärtstrend folgte ein Rückschlag nach der anderen: Verletzungen und zweistellige Niederlagen mit zu langen Schwächephasen.

Mit zwei Nachverpflichtungen wies Marburgs Formkurve zuletzt aber wieder nach oben: Bei der 65:71-Niederlage in Osnabrück vor einer Woche war trotz einiger haarsträubender Fehler das zweite Erfolgserlebnis bis in die letzten Minuten hinein in Reichweite.

Lions ohne Topscorerinnen

Auch die Rheinland Lions erleben gerade ungemütliche Zeiten. Aber eher hinter den Kulissen. Mitte November deuteten sie in einer Pressemitteilung finanzielle Schwierigkeiten an. Anfang Dezember informierte die Ligaleitung darüber, dass die Trägergesellschaft der Rheinland Lions einen Insolvenz-Antrag gestellt habe.

Sportlich dagegen läuft es seitdem kaum weniger rund als zuvor. Fünf Spiele, vier Siege. Die letzte Partie vor Weihnachten in Halle gewannen die Rheinländerinnen mit 69:63 sogar ohne ihre beiden Topscorerinnen, Chatrice White und Mehryn Kraker, deren Verträge kurz zuvor aufgelöst worden waren.

LIVESTREAM (KOSTENPFLICHTIG)

Die Löwinnen aus dem Bergischen haben also offensichtlich noch genügend Beißkraft: Natalie Chou blieb zwei Punkte über ihrem Schnitt (12,3), und Joyce Cousseins-Smith verdoppelte ihren (10,4) mal einfach so und erzielte mit 21 Zählern ihre Saisonbestleistung. Die Erfahrung einer 81-fachen Nationalspielerin wie Romy Bär ist sowieso unbezahlbar.

Patrick Unger (Trainer Marburg):
„Auch wenn bei bei den Rheinland Lions einige Spielerinnen gegangen sind, darf man sie nicht unterschätzen. Sie sind immer noch eine gute Mannschaft und haben in Halle dominanter gespielt, als es das Ergebnis aussagt. Wir haben in Osnabrück gesehen, dass auch wir ein echt gutes Team sein können – wenn wir unsere Fehler abschalten. Mit einem Schnitt von 18,5 Turnovers kannst du halt keine Spiele gewinnen. Aber daran und an den Rebounds arbeiten wir täglich im Training. Und wir können trotz unserer Situation in Ruhe arbeiten und haben keine Nebenkriegsschauplätze. Dafür bin ich dankbar. Am Freitag wollen wir mit viel Energie ins Spiel gehen und attackieren.“

Weitere Beiträge zu den Themen

BundesligaBasketballMarburgPharmaservDBBLRheinlandBlue Dolphins

Kommentare

Beteiligen Sie sich!

Es gibt noch keine Kommentare. Um zu kommentieren, öffnen Sie den Artikel auf unserer Webseite.

Zur Webseite