BC Marburg empfängt Vizemeister

Rachel Clet macht bislang für den BC Pharmaserv Marburg durchschnittlich pro Spiel 3,8 Punkte, 2,8 Assists, 1,8 Steals und 0,8 Freiwürfe. Und das alles mit der Trikotnummer 8. Foto: Laackman/PSL
  • Rachel Clet macht bislang für den BC Pharmaserv Marburg durchschnittlich pro Spiel 3,8 Punkte, 2,8 Assists, 1,8 Steals und 0,8 Freiwürfe. Und das alles mit der Trikotnummer 8. Foto: Laackman/PSL
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Herausforderungen

Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga,
BC Pharmaserv Marburg – Rheinland Lions
(Samstag, 12.11.2022, 19.00 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Der BC Pharmaserv Marburg wartet noch auf seinen ersten Erfolg in der neuen Bundesliga-Spielzeit. Am Samstag ist Tabellenzweite Rheinland Lions zu Gast. Wer Herausforderungen mag, freut sich drauf.

Apropos Herausforderungen: Unter der Woche wurde das Achtelfinale um den Deutschen Pokal ausgelost. Im Topf waren acht Erst- und acht Zweitligisten. Und die Losfee, DBBL-Geschäftsführer Philipp Reuner, traut dem Pharmaserv-Team einiges zu: Dem aktuell Tabellenletzten der 1. Liga wurde der nominell stärkste Gegner zugelost: Spitzenreiter Hannover (Bilanz 5:0). Immerhin als Heimspiel.

Löwinnen wieder auf Beutezug

So freuen sich die Marburger Fans auf ein Wiedersehen mit BC-Legende Finja Schaake (325 Pflichtspiele für Marburg) am 7. Dezember. „Hannover ist ein taffer Gegner und abgesehen von den Rheinland Lions der schwerste Gegner, den man kriegen kann“, sagt BC-Coach Patrick Unger.

Apropos Rheinland Lions: Die wurden vorige Saison als Aufsteiger gleich Vizemeister. Nicht überraschend und schon gar nicht sensationell, dass sie um den Titel mitspielten. Bei dem Kader. In der aktuellen Spielzeit sind die Löwinnen aus dem Bergischen Land wieder auf Beutezug.

Im Schnitt mit +22 gewonnen

Im Pokal erstarrte Zweitliga-Meister Bad Homburg vor Angst und trat erst gar nicht an (nein, ernsthaft wegen Personalproblemen). In der Liga wurde zunächst Pokalsieger Herne mit 18 Punkten Differenz zerlegt. Den Royals in Saarlouis brachen die Rheinländerinnen mit einem 23-Punkte-Sieg mehrere Zacken aus den Krönchen. Meister Eisvögel Freiburg wurde mit +32 ordentlich gerupft. Und auch beim Double-Gewinner von 2021 aus Keltern machten die Raubkatzen in der zweiten Halbzeit (43:17) kurzen Prozess und gewannen mit 18.

Nun stehen die Blauen Delfine auf der Speisekarte. Nach vier Spielen haben die so viele Siege auf dem Konto wie die Löwinnen Niederlagen, nämlich gar keine. Bei den Siegen verhält es sich umgekehrt. Und dass Rheinland mit einer Bilanz von 4:0 nicht Tabellenführer ist, liegt nur daran, dass es – aufgrund der Elfer-Liga – einmal weniger ran durfte, als Spitzenreiter Hannover.

Fünf Fragen an Patrick Unger:

Was erwartet Hessens einzigen Erstligisten im Damen-Basketball am Samstag?

Unger: „Rheinland ist ein Team mit sehr viel Bewegung in der Offense und einer variablen Defense. Und einem überragenden Point Guard.“

Was habt ihr Positives aus dem Nördlingen-Spiel (67:71-Niederlage) mitgenommen?

Unger: „Wir haben auch in diesem Spiel viele tolle Dinge gemacht und wieder nur knapp verloren. Wenn Samantha Hill [in der ersten Halbzeit 7 von 7 aus dem Feld] trifft, obwohl wir mit drei Leuten an ihr hängen, kann man nichts machen.“

Wie ist die Stimmung im Team?

Unger: „Sie wäre besser, wenn wir gewinnen würden. Natürlich ist es auch eine mentale Sache. Deswegen haben wir im Training auch viel Kommunikation. Aber alle Spielerinnen zeigen jeden Tag, dass sie wirklich gewinnen wollen.“

Favorit ist man ja als Tabellenletzter gegen den Zweiten nicht ...

Unger: „Für mich ist das okay. Ich habe von Anfang an gesagt, dass es keine leichte Saison werden würde. Aber ich sage auch weiterhin, dass wir jeden schlagen können. Wir waren immer knapp dran. Und ich bin guter Dinge, dass wir auch gegen Rheinland eine Chance haben.“

Warum sollten alle Marburg-Fans am Samstag in die Halle kommen?

Unger: „Weil es schade wäre, wenn sie nicht dabei helfen würden, uns zum ersten Sieg zu pushen. Da sollten sie dabei sein.“

Vorher: 15.30 Uhr, 2. Liga: Young Dolphins Marburg – Avides Hurricanes Rotenburg/S. Mit einem Ticket zum Erstliga-Spiel ist der Eintritt zum Zweitliga-Spiel frei. Tickets hier. Beim Kauf an der Abendkasse fällt ein Aufschlag in Höhe von 1,50 Euro pro Ticket an.

Bürgerreporter:in:

Marcus Richter aus Marburg

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