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Gustav Zeller (Pfarrer in Unterhausen)

Gustav und Rickele Zeller
Lichtenstein: Pfarrhaus |

Zwanzig Jahre lang bewohnte die Familie des Ernst Gustav Zeller das Unterhausener Pfarrhaus – ab 1845.

Magister E. G. Zeller (1799–1865) war ein Sohn des Stuttgarter Oberjustizrats, Amtsoberrichters und späteren Landtagsabgeordneten Johann Friedrich Zeller. Gustavs Mutter war Johanna Regina Zeller geb. Andreä, eine direkte Nachfahrin des berühmten Theologen Jakob Andreä, welcher im 16. Jahrhundert gemeinsam mit dem weitsichtigen Herzog Christoph von Württemberg dessen Landeskirche reformiert hat. In dieser Tradition durchlief der Knabe Gustav das Seminar im Kloster Maulbronn und das Studium der Theologie an der Tübinger Universität. Bereits 1825 hatte er die Pfarrstelle in Ochsenburg inne, 1833 die in Enzweihingen bevor er – ausgestattet mit reicher Erfahrung – schließlich in Unterhausen ankam.
Pfarrer Zeller hatte 10 Geschwister und mit seiner Frau Rickele geb. Gauß (1807–1882) zehn Kinder. (Das Zeller’sche Grabmal im Garten der Johanneskirche wurde 2013 aus unersichtlichen Gründen beseitigt.) In Mag. Gustav Wilhelm Keppler fand die Kirchengemeinde im Jahre 1867 einen würdigen Nachfolger.
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