Trotzreaktion gegen Donauwörth? DJK-Damen empfangen Favoritenschreck

Ein richtig schwerer Brocken also für die Lechstädterinnen, zumal die Gäste auf Grund deren Triumph mit gehörigem Selbstvertrauen anreisen werden. Und genau dieses Selbstvertrauen fehlt der DJK momentan. Beim TSV Nördlingen 2 bekleckerte man sich zuletzt nicht gerade mit Ruhm. „Wir müssen wieder mit mehr Selbstvertrauen spielen und mehr als Mannschaft agieren“, sagt Kapitän Veronika Meyer. Auch die jungen Spielerinnen sollen mehr Verantwortung übernehmen sagt sie. Wirklich gut habe das zuletzt die 18jährige Verena Hiemer gemacht, sagt Meyer. Nun sollen die anderen jungen nachziehen.

Gerade auf Grund der schwachen Leistung in Nördlingen müsse jetzt eine Trotzreaktion folgen. Die Mannschaft muss sich selbst beweisen, dass sie nicht ins untere Mittelfeld gehört, sondern durchaus oben mitspielen kann. Den jetzigen Tabellenführer SJ Gröbenzell hatte man vor zwei Wochen am Rand einer Niederlage. Am Ende verlor man aber doch noch mit 78:75. Dennoch: das Resultat zeigt, dass der momentane siebte Tabellenplatz dem Potential der Mannschaft nicht gerecht wird – eine Tatsache, aus der die Mannschaft Selbstvertrauen schöpfen sollte.

Ein Weg, der zum Sieg führen könnte, ist die Zonenverteidigung. Donauwörth hat seine Stärken vor allem unter dem Korb. Von jenseits der Dreipunktelinie gelangen den Schwaben erst fünf Treffer, Landsberg derer 45, wofür vor allem Veronika Meyer und Elena Golovacheva verantwortlich sind.

Letztere gilt es, noch intensiver in die Mannschaft zu integrieren. Vor allem in den Spielsystemen wirkt sie oft wie ein Fremdkörper. Gelingt es, das zu ändern, kann sie mit ihrer individuellen Klasse für die Mannschaft noch wertvoller werden.

Wichtig wird auch die Leistung der Landsberger Centerspielerinnen sein. Dabei zeigte Jasmin Veney zuletzt aufsteigende Form. Gegen Nördlingen gelang ihr eine Saisonbestleistung von 19 Punkten. An diese Leistung gilt es anzuknüpfen.

Das Wichtigste ist aber, sich wirklich als Mannschaft zu repräsentieren, den Ball viel laufen zu lassen und sich auch in der Verteidigung gegenseitig helfen.

Bürgerreporter:in:

Lorenz Meyer aus Bamberg

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