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Im Mehrgenerationenhaus wird gefragt, wie vermeide ich Plastik?

Im Frauentreff Interkulturell unter dem Dach des AWO-Mehrgenerationenhauses – MGH - beschäftigten sich am Dienstag über 25 Teilnehmerinnen mit dem Thema Plastik im Haushalt in der Begegnungsstätte Kratzertreff.
Landsberg: Begegnungsstätte Kratzertreff |

Im Frauentreff Interkulturell unter dem Dach des AWO-Mehrgenerationenhauses – MGH - beschäftigten sich am Dienstag über 25 Teilnehmerinnen mit dem Thema Plastik im Haushalt: Die Ehrenamtlichen um Christa Jordan fragten

mit den Frauen aus aller Welt, wie Plastikmüll nach Möglichkeit zu vermeiden ist. Es entstand eine rege Diskussion. Alle möchten mithelfen, dass unsere Umwelt nicht weiter mit Plastik belastet wird.

An einer Leine waren alle Sorten von Einkaufstüten aufgehängt. Welche Möglichkeiten zum Transport gibt es: Tüten aus Plastik oder Papier hingen neben Taschen aus Stoff oder Leder. Es entwickelte sich schnell ein Gespräch darüber, wie jede Frau es persönlich handhabt. Einen Schritt weiter diskutierten sie dann, was für die Umwelt schonender ist. Fazit: Schon beim regelmäßigen Einkaufen kann ich viele Plastiktüten und somit Ressourcen sparen, wenn ich mir eine Tasche mitnehme. Überhaupt ging es um die Eindämmung von Plastik bei Bechern to-go, Plastikbesteck, Kinderspielzeugen mit Weichmachern, Kunststoffe, die Schwermetalle und hormonell wirksame Zusatzstoffe enthalten. "In den Ozeanen der Erde treiben Millionen Tonnen Plastikmüll, die mehrere hundert Jahre brauchen, um zerrieben zu werden. Bald haben wir mehr Plastik im Meer als Fische", erläuterte Christa Jordan. Dieses Szenario fanden alle Frauen erschreckend.

Gemeinsam überlegten die Frauen beim internationalen Treff, wie sie künftig häufiger auf Plastik verzichten könnten. Beispiele waren das Vermeiden von in Plastik eingeschweißter Ware und das Aufsammeln von Plastikmüll. Eine Teilnehmerin aus Südamerika berichtete in einer Präsentation über die Plastikflut in Brasilien mit erschreckenden Zahlen. Eine andere sprach die Situation in der Modebranche an, um auch in Sachen Kleidung minimalistischer zu konsumieren.

Für Frauen und Kinder mit Fluchterfahrungen oder Migrationshintergrund haben Ehrenamtliche aus dem Mehrgenerationenhaus seit 2015 den "Frauentreff Interkulturell" unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses (MGH) ins Leben gerufen. Es ist eine Möglichkeit für Frauen, Deutsch zu lernen, kreativ zu sein, sich auszutauschen, zu kochen, zu backen und Spaß zu haben. Ein eigener Treff am 1. Dienstag im Monat bringt die Frauen und Mütter miteinander in Kontakt.
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