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Jahreshauptversammlung bei der Adenstedter Ortswehr

Ortsbrandmeister Jens-Uwe Könnecker konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung zuversichtlich in die Zukunft schauen. Die Adenstedter Wehr sei mit 52 Aktiven gut aufgestellt, so Könnecker, und verfüge über einen guten Ausbildungsstand. Auch seien wieder neue Kameraden in die Wehr eingetreten. Insgesamt hat die Ortswehr Adenstedt 364 Mitglieder, davon 298 Fördermitglieder und 14 Ehrenmitglieder sowie 52 Aktive.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Ortsbrandmeister Jens-Uwe Könnecker auf die fünf Einsätze im vergangenen Jahr, davon vier Brandeinsätze, ein. Dabei hob er die zunehmenden seelischen Belastungen bei Einsätzen mit Personenschäden hervor. Könnecker hoffte, dass in diesem Jahr auch mit dem geplanten Anbau an das Feuerwehrhaus begonnen werden könne, nachdem die Finanzierung der Maßnahme seitens der Gemeinde sichergestellt werden konnte. Die Verleihung der Bierzeltgarnitur musste aufgrund von Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit etwas straffer geregelt werden. Ortsbrandmeister Könnecker dankte Elke Krängel, die sich in den letzten 15 Jahren um die Ordnung und Sauberkeit im Feuerwehrhaus gekümmert hat. Diese Aufgabe wird künftig Maren Giesemann übernehmen.

Aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist mit Erreichen der Altersgrenze der frühere Ortsbrandmeister, stellvertretende Ortsbrandmeister und Schriftführer Werner Falke. Er wurde mit einem Geschenk geehrt.

Für die erkrankte Kassiererin Simone Bornemann trug Ortsbrandmeister Jens-Uwe Könnecker den Kassenbericht vor. Kassenprüfer Jens Bertram bescheinigte eine ordnungsgemäße Kassenführung und lückenlose Buchführung. Die Versammlung erteilte dem Kommando einstimmig Entlastung. Als neue Kassenprüfer wurden Robert Hehnen und Claus-Dieter Cramm gewählt.

Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Ortsbrandmeister Könnecker verwies auf die hohen Ausgaben bei einigen Veranstaltungen, wie dem traditionellen Schweineessen zu Jahresbeginn und darauf, dass eine Rücklage angespart werden müsse zur Finanzierung eines Mannschaftstransportfahrzeuges. Außerdem gelten die derzeitigen Mitgliedsbeiträge seit 8 Jahren unverändert. Bei 3 Enthaltungen beschloss die Versammlung, die Mitgliedsbeiträge bei den Aktiven von 11 € auf 14 € jährlich und bei den Passiven von 13 € auf 16 € jährlich anzuheben.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr nahmen Knut Toppel, Thomas Bertram, Lothar Semmler und Ottfried Giesemann jun. eine Urkunde aus der Hand des Ortsbrandmeisters entgegen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Heinrich Schoke geehrt und für 50 Jahre Mitgliedschaft Hans-Georg Rotzploch, der dadurch zum Ehrenmitglied der Wehr wurde.

Hans-Joachim Kloster überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung der Gemeinde Lahstedt und dankte der Ortswehr für den uneigennützigen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft.

Eine besondere Auszeichnung erhielten von Kreisbrandmeister Lothar Gödecke für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft Hauptfeuerwehrmann Helmut Gremmels und Oberfeuerwehrmann Achim Hollberg sowie für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft Hauptfeuerwehrmann Günter Glatter.

In seinem Grußwort ging Kreisbrandmeister Lothar Gödecke auf die hohen Umstellungs- und Betriebskosten von der analogen auf die digitale Alarmierung ein. Er betonte, dass dies politischer Wille gewesen sei und die Feuerwehr eine zwingende Notwendigkeit darin nicht gesehen habe. Allein von den künftig alljährlich zu erwartenden 14 Millionen € Betriebskosten seien von den Kommunen 35 % zu tragen. Ferner sprach er die Probleme mit der Führerscheinregelung an. Mit dem neuen „PKW“-Führerschein, der nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gelte, seien die schwereren Feuerwehrfahrzeuge nicht zu führen. Sonderregelungen für die Feuerwehr werde es wohl nicht geben.

Gemeindebrandmeister Uwe Tölke bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit und hob hervor, dass die Adenstedter Ortswehr die mitgliederstärkste Wehr in Lahstedt sei. Er bescheinigte der Ortswehr einen guten Ausbildungsstand und konnte die optimistische Zukunftseinschätzung des Ortsbrandmeisters vollends teilen. Insbesondere hob er auch die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit im Kommando hervor.

Befördert wurden: Michael Wedler zum Hauptlöschmeister, Björn Marris, Markus Kowalewski und Boris Lauenroth zum Oberfeuerwehrmann, Gerrit Kempe zum Hauptfeuerwehrmann sowie Wolfgang Lüders, Dieter Lege und Stefan Zenker zu 1. Hauptfeuerwehrmännern.

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