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TSV Ingeln-Oesselse / Wanderabteilung / Wanderung von Mariensee nach Metel

Erinnerungsfoto in Metel
 
Warten auf die S-Bahn in Rethen
Bericht zur Wanderung des TSV Ingeln-Oesselse von Mariensee nach Metel am 24.06.2018

Im Anschluss an die Juni-Wanderung hatte Familie Kossack wieder einmal zum Grillen und gemütlichen Beisammensein auf ihr Wochenendgrundstück bei Metel eingeladen. Dieses Highlight ließen sich die Wanderer des TSV Ingeln-Oesselse natürlich nicht entgehen, selbst die Regen- und Unwettervorhersage des Wetterdienstes konnte die 35 Teilnehmer nicht beeindrucken.
Aber zunächst stand selbstverständlich das Wandern auf dem Programm. Mit Bahn und Bus ging es ab Rethen bis nach Mariensee, einem Ortsteil der Stadt Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover mit ca. 1200 Einwohnern. Der Ort Mariensee ist seit über 800 Jahren mit dem Kloster fest verbunden. Bereits während der Steinzeit sollen in diesem Gebiet wahrscheinlich Bewohner gelebt haben. Mit Sicherheit erfolgte eine Besiedlung aber in der Eisenzeit. Die erstmalige urkundliche Erwähnung Mariensees soll im Zusammenhang mit der Klostererrichtung 1215, (die sich aus der Verlegung des Nonnenklosters "Vorenhagen, an den Ort, der Mariensee genannt wird” ergab) gewesen sein. Die Nonnen lebten nach den Regeln der Zisterzienser – daher soll ihr Kloster nach Maria, der Schutzpatronin des Ordens, benannt worden sein. Ob sich im Ort ein See befand, ist umstritten. Doch noch heute soll sich in manchen Jahren das Klostergebäude eindrucksvoll in der überschwemmten Klosterwiese spiegeln.
Bevor dann die Wanderungen in Angriff genommen wurden erfuhren die Teilnehmer von Wanderfreund Günter allerhand Wissenswertes über das Kloster mit seiner interessanten Vergangenheit.
Durch den Ort Mariensee und durch Wald und Flur wurde nach dem Überqueren der Leine der Ort Basse erreicht. Basse befindet sich direkt am Leinebogen und gehört wie Mariensee und Metel ebenfalls zu Neustadt am Rübenberge. Hier fand an diesem Sonntag im ganzen Ort ein großer Flohmarkt statt und einige Wanderer hätten bestimmt gern ein wenig in den Antiquitäten gestöbert, aber die vielen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes und das Grillerlebnis stand noch auf dem Programm. Der Wanderweg führt die Teilnehmer daher weiter zum bekannten Tannenbruchsee mit seinem Campingplatz, der durch Kiesgewinnung entstanden ist und heute als Badesee genutzt wird und zum Wochenendhausgebiet des Ortes Metel. Hier, auf dem Grundstück der Familie Kossack wurden alle Wanderer schon erwartet und herzlich empfangen. Bald brutzelten die Bratwürste und Schinkengriller auf dem Grill, die Getränke wurden verteilt und Salat, Brot, Kräuterbutter und Soßen waren aufgebaut. Leider öffnete Petrus dann hin- und wieder einmal kurz die Schleusen und der Nieselregen veranlasste die Wanderer sich kurzzeitig ein trockenes Plätzchen zu suchen. Danach kam dann wieder die Sonne etwas hervor und nach dem Eis-Dessert wurde bei Wanderwetter gemeinsam die Rückreise mit Bus, Bahn und Auto nach Ingeln-Oesselse angetreten.
Es war alles in allem ein sehr schöner Wandertag, der im Kreis der Wanderer sicherlich noch oft für Gesprächsstoff sorgen wird.
Ursula Denda
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