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Finale vom ADAC Digital Cup in der „Grünen Hölle“

Laatzen: FSZ |

SMC-Teams beenden die Sommersaison mit persönlichen Erfolgen

Jeder Motorsportfan kennt diese Rennstrecke und sie gilt als echte Herausforderung: die Nürburgring Nordschleife, auch bekannt als „Grüne Hölle“. Schon mancher Fahrer hat dort das Auto an seine Grenzen gebracht, denn dieser Kurs gilt als einer der anspruchsvollsten schlechthin und ist ein Anspruch an Mensch und Maschine.
Aber gerade diese Strecke hat den ADAC Digital Cup Fahrern vom Stadthäger Motor Club e.V. wohl besonders gut gelegen. In der Summer Season, bestehend aus vier Läufen, konnten sie am Samstag beim Finale ihr bestes Ergebnis einfahren. Das GT4-Class Team Marcus und Marlin Tänzer und Sascha Rinne konnte sich Platz 22 für den Start sichern. Ganz ohne Blessuren am Fahrzeug verlief das Rennen nicht, aber auch nach Reparaturen und Fahrerwechsel konnten sie auf Platz 27 von 35 ins Ziel kommen. Der große Vorteil bei digitalen Rennveranstaltungen liegt darin, dass nach einem Rennen die Fahrzeugreparaturen keinen realen Cent kosten, sondern nur Einstellungen am Computer. In der Gesamtwertung hat das Stadthäger GT4 Team mit Platz 33 seine Saison nun beendet und freut sich, dieses Mal nicht die „rote Laterne“ zu bekommen.
Gut vorbereitet und mit einem Streckenfahrplan, der dann auch in der Umsetzung funktionierte und zu Endplatz 28 führte, ging das GT3- Vater/Sohn Team Christian und Timo Greth an den Start. Leider mussten sie bei der letzten Veranstaltung ohne Kollegen Philipp Rinne kämpfen, der anderweitig im Einsatz war. Zwar musste wegen einem Einschlag in die Leitplanke ein ungeplanter Extrastopp eingelegt werden, aber das änderte nichts an der Motivation der beiden Fahrer. Besonders Timo Greth lieferte sich mit seinem Lamborghini Huracan einen spannenden Zweikampf mit einem Porsche 911, der im realen Rennen nicht aufregender hätte sein können. Wer schon einmal in einem Rennsimulator gesessen hat und dort ein Autorennen gefahren ist, weiß auch, dass dieses vollen körperlichen Einsatz erfordert und in keiner Weise mit Spielen am PC mit Lenkrad und Pedalen vergleichbar ist. Mit Rang 29 beendet das GT3 Team die Gesamtwertung der Sommersaison und hofft, auch für den Winter wieder einen Startplatz zu bekommen.
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