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120 000 stehen geschlossen gegen Atomkraft

Bei der Menschenkette in Elmshorn dabei: Der stellvertretende Laatzener Ortsbürgermeister Dieter Niemann, Ortsvereinsvorstandsmitglied Peter Hellemann sowie Steffen Hellemann (von links).
Rund 120 000 Menschen haben am Samstag zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel in einer bundesweit organisierten Menschenkette gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke demonstriert. Auch zahlreiche Atomkraftgegner aus Hannover und der Region beteiligten sich an der 120-Kilometer langen Demonstration. Die SPD aus Stadt und Region fuhr mit drei Bussen zum Streckenabschnitt Elmshorn.

Der Laatzener Abgeordnete Matthias Miersch, der mit seinem Team die Fahrt zur Protestaktion organisiert hatte, konnte selbst nicht teilnehmen, da er, bedingt durch die Flugausfälle der vergangenen Woche, die rechtzeitige Rückkehr nach einem USA-Aufenthalt nicht geschafft hatte.

Das bunt gemischte Bündnis, aus Umwelt- und Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften sowie SPD und Grünen schloss sich punkt 14.30 Uhr in der Kette quer durch Schleswig-Holstein und Hamburg.

Im Anschluss machte unter anderem der SPD-Parteichef Sigmar Gabriel auf einer der vielen dezentralen Abschlusskundgebungen deutlich, wie wichtig es ist, mit vielen Partnern gemeinsam gegen Atomkraft zu stehen. Endlich gebe es mit den Erneuerbaren Energien wieder einen Bereich in Deutschland, in dem Arbeitsplätze entstehen, so Gabriel. Nun sei es wichtig, diesen Aufschwung nicht durch einen Ausstieg aus dem Atomausstieg und eine erneute Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu beenden.
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Siegfried Lemke aus Isernhagen | 28.04.2010 | 23:28  
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