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Laatzener Senioren auf Abenteuerfahrten

Die Senioren "entern" das Kanu (Foto: Werner Läwen)
Zwei Abenteuerfahrten wagten Laatzener Senioren in den letzten Tagen auf Einladung des Christlichen Seniorenbundes Immanuel Laatzen. Zunächst ging es mit einem 10er-Kanu von Herstelle aus, wo Karl der Große einst sein Heerlager aufschlug, auf die Weser. Die Fahrt führte in vier Stunden vorbei an der historischen Kulisse von Beverungen und dem Schloss Fürstenberg nach Höxter, wo die Gruppe beim Schloss Corvey wieder an Land ging. Ein Skipper begleitete die Gruppe und sorgte für unterhaltsame Informationen über die mancherlei Händel zwischen den protestantischen Braunschweigern auf der Ostseite der Weser und den katholischen Westfalen am westlichen Ufer.

Eine über 32 Personen umfassende zweite Gruppe ging mit acht fahrradgetriebenen Draisinen auf eine anspruchsvolle Fahrt ins Extertal. Vom Draisinenbahnhof Rinteln-Süd ging es über 7,3 km schweißtreibend auf normalen Eisenbahnschienen in knapp zwei Stunden bergauf durch das wildromantische Flusstal. Jeweils zwei Senioren traten in die Pedale, während die beiden anderen Passagiere die Landschaft genießen konnten. Zielpunkt war das Café Rickbruch, wo es eine zünftige Vesper für alle gab. Einige stärkten sich zusätzlich bei Kaffee und Torte! Die Rückfahrt bergab mit Geschwindigkeiten bis 30 km/h war ein Kinderspiel und nach 40 Minuten traf sich die gesamte Gruppe - in gelöster Stimmung wie nach einer Achterbahnfahrt - wieder in Rinteln-Süd. Zum Ausklang fuhren die Senioren noch zur Paschenburg oberhalb der Schaumburg mit herrlichem Blick über das Weserbergland.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 11.10.2012
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