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Umfeld des Bürgerhauses gemeinsam mit den Bürgern gestalten

Krumbach Die Junge Union (JU) begrüßt die Planungen zur Aufwertung des Umfelds am Krumbacher Bürgerhaus. Hierdurch bietet sich eine einmalige Möglichkeit, um das historische Umfeld in der Heinrich-Sinz-Straße und der Synagogengasse neu hervorzuheben und die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der jüdischen Geschichte in Krumbach-Hürben zu lenken, erklärt die JU in einer Pressemitteilung.

Mehr Bürgerbeteiligung wagen

In den vergangenen Jahren hätte es bereits einige Vorschläge vonseiten der Bürger gegeben, um den Bereich weiter aufzuwerten und an die aktuellen infrastrukturellen Herausforderungen anzupassen. „Gerade durch die unmittelbare Nähe zum „Bürger-Haus“ wäre es ein richtungsweisendes Signal, hier den ersten Schritt zu gehen und die Stimme der Bürger zukünftig auch bei anderen Projekten ernster zu nehmen“, ist der JU-Vorsitzende Sebastian Kaida überzeugt. Es sei an der Zeit, im Stadtrat die Weichen für eine neue Kultur der Bürgerbeteiligung und Partizipation zu stellen. Am kostspieligen ewigen Hin und Her bei den Schulzentrumsplanungen habe sich gezeigt, dass ein „ins Blaue planen“ der Planungsbüros oftmals eben nicht zu den von den Stadträten gewünschten Resultaten geführt habe.

Historische Mikwe wiederherstellen

Bei den Planungen könnte unter anderem ein Vorschlag des Krumbacher Heimatvereins aufgegriffen werden, um die architektonisch wertvolle Mikwe (ein jüdisches Tauchbad) wiederherzustellen und mit einer entsprechenden Aufwertung des Synagogendenkmals in das Angebot des Mittelschwäbischen Heimatmuseums einzubeziehen. „Damit könnte ein historisch wertvolles Gebäude der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden und das jüdische Erbe Hürbens für Besucher des Heimatmuseums erlebbar gemacht werden“ meint der Stellvertretende JU-Vorsitzende Kornelius Launhardt. Dies würde das Heimatmuseum in Krumbach auch überregional zu einem Anziehungspunkt machen.

Anpassung der Infrastruktur

Daneben sollte auch die Verkehrssituation an der Kreuzung der Heinrich-Sinz-Straße mit der Synagogengasse in den Planungen entsprechend berücksichtigt werden. Durch die Umgestaltung der Karl-Mantel-Straße könne aktuell ein zunehmender Verkehrsfluss durch die Synagogengasse beobachtet werden. „Daher hat die JU bereits im vergangenen Jahr bei der Vorstellung ihres Verkehrs- und Parkkonzeptes für die Innenstadt auf die Notwendigkeit einer Fahrbahnverbreiterung und eine Verlegung der Parkplätze verwiesen“, ergänzt die Stellvertretende JU-Vorsitzende Susanne Wohlhöfler. Allein schon aus Gründen der Verkehrssicherheit müsse hier dringend nachgebessert werden.

Die Vorschläge und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit liegen auf dem Tisch, nun sei es laut JU an den Stadträten dieses Potential der Bürger ach für die Stadt gewinnbringend zu nutzen.
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