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Prof. Dr.-Ing. e.h. Dipl.-Ing. Karl Kling erinnert an Altkanzler Konrad Adenauer

Originalmail des Prof. Dr. Karl Kling (Foto: Karl Kling)
 
Karl Kling (Foto: Karl Kling)

Am 19. April 2017 jährte sich der Todestag von Altkanzler Adenauer zum 50igsten Male. Er war von 1949 bis 1963 der erste Bundekanzler der Bundesrepublik Deutschland und somit wegweisend für die einen erfolgreichen Wiederaufbau Deutschlands verantwortlich.

In dieser Zeit war auch der Dipl.-Ing. Karl Kling aus Krumbach, nach seinen Einsätzen im Kriegsdienst, an der TU München und studierte von 1948 bis 1954 das Bauingenieurwesen. Schon damals politisch interessiert, war der junge Karl Kling auf einigen politischen Vorträgen von Theodor Heuss und auch von Konrad Adenauer.
Diese Vorträge sollten Kling auch zukunftweisend sein, denn neben seiner beruflichen Laufbahn und Karriere widmete er sich der Politik. Nach Klings Studium eröffnete er am 1. Juli 1954 sein erstes eigenes Ingenieurbüro für Bauwesen. Nur ein Jahr später wollte Kling auch politisch etwas bewegen und trat der CSU bei. Als Vorbild fungierte Konrad Adenauer. Er gründete die Junge Union, war im Stadtrat und Bezirkstag, war erst 2. Bürgermeister, dann 1. Bürgermeister, war im Kreistag und zog letzten Endes in den Landtag ein. Alles im Sinne der Uneigennützigkeit, zum Wohle der Heimat, gelernt von Adenauer, dem Kanzler des Wiederaufbaus.
Ja, es war die Zeit als die Regierung unter Konrad Adenauer neben dem Wiederaufbau auch für das Wachstum in der Wirtschaft sorgte. Und in diese Zeit war Karl Kling mit seinem Aufbau seiner Firma bestens integriert. In dieser Zeit liegen die ersten Meilensteine der späteren Baugrundinstitute, die „Kling Bohrtechnik GmbH“ und die „Kling Consult Ingenieurgesellschaft für Bauwesen GmbH“. Und wer Karl Kling kennt, der weiß, er vergisst nicht, auch nicht mit seinen inzwischen 89 Jahren. So war es Kling ein großes Anliegen schon vor vielen Jahren, in Begleitung des ehem. Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel, das Grab Adenauers im Waldfriedhof in Rhöndorf zu besuchen. Mit im Gepäck hatte er aus seiner schwäbischen Heimat eine weiße Rose, die er, wie Kling sagt, seinem lebenslangenVorbild ans Grab legte.
Zum 50igsten Todestag des Altbundeskanzlers übersandte nun der Krumbacher Politiker und Bauingenieur aus Leidenschaft Karl Kling einen Rosenstrauß aus Krumbach an das Grab Adenauers mit den beigefügten Worten: „Konrad Adenauer ist nicht vergessen, er war, ist und bleibt ein Vorbild.“

Der Rosenstrauß und der Brief


Für das bewegende Schreiben und den Rosenstrauß bedankte sich nun nicht nur die Geschäftsführerin der „Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Frau Dr. Corinna Franz, sondern auch der Enkel von Konrad Adenauer, Konrad Adenauer. In seinem Brief an Karl Kling schrieb er:“Als Vorstandsmitglied der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und sozusagen als Sprecher der Familie Adenauer möchte ich Ihnen auch unsererseits für Ihr ehrendes Gedenken meines Großvaters am 19. April 2017 durch Ihren Brief und Ihren Besuch am Grabe und Iren Rosenstrauß von ganzem Herzen danken. Sie haben uns allen damit eine große Freude gemacht. Es ist sehr schön zu wissen und eine Genugtuung zu erfahren, dass und wie in Deutschland über meinen Großvater auch nach 50 Jahren gedacht wird.
Haben Sie noch einmal herzlichen Dank für Ihr Engagement!“
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