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Von einer Krise in die Nächste, und wer soll das alles bezahlen?

  • Wenn es dunkel wird, Straßenlaternen und Ampelanlagen ausschalten, und Energie sparen.
  • hochgeladen von Luis Walter

Inflation, steigende Energiepreise, leere Regale, Tempolimit und Krieg in der Ukraine. Große Posten, für die diese Ampel nach Lösungen suchen muss. Kalte Winter in den Wohnungen, Wassermangel dank Umweltkrise, es wird vor allem gewarnt, und man sollte sich auf Einschränkungen vorbereiten. Doch erst mal Urlaub, und viel Geduld wer mit dem Flieger verreisen will.

Die Affenpocken sind ja keine Pandemie und Corona, trotz steigender Zahlen, nicht mehr beängstigend, wenn man einigen Glauben schenken darf. Man will ja keinem den Urlaub verderben. Dennoch gilt es sich auf die nächste Energierechnung ein paar Groschen mehr auf die Seite zu legen, wie man es eigentlich gewohnt war. Allerdings ist der Winter noch ein Paar Monate entfernt und wir erfreuen uns an einem heißen Sommer.

Nun sollte man diese Wärme, die ja zu viel des Guten gerade ist, speichern können, für einen harten Winter. Denn wie man so schön sagt, folgt auf einen heißen Sommer ein strenger Winter. Allerdings gilt dieser Spruch auch schon als Schnee von gestern, wie so manche politischen Aussagen, die getroffen werden. Mit Atomstrom kann man nicht heizen, heißt es, doch soll man vermehrt auf elektrische Heizungen umstellen, um von Gas und Heizöl unabhängig zu werden. Die Stadt Augsburg schaltet vorsorglich schon mal die Ampelanlagen und Beleuchtung bei Nacht aus, um vorsorglich Strom zu sparen. Denn die Kosten explodieren.

Ja, man will Energie sparen, soll sparen, vor allem bei den fossilen Energien. Aber man darf nicht dabei an ein Tempolimit auf den Straßen denken. Denn dies steht ja auch im Koalitionsvertrag, die Liberalen wollen dies nicht, der Lindner will seinen Porsche ausfahren können, ohne Blaulicht auf dem Dach. Dass man allerdings durch am Co² - Ausstoß einsparen könnte, will keiner wirklich hören. Denn tatsächlich ist es eine Rechnung, die der Dümmste aufmachen kann. Beim 120 fahre ich mit 5,5 bis 6,00 Liter, mit 160 brauche ich schon gute 8 Liter und bei 200 läuft ordentlich was durch und kommt hinten raus. Man will zwar an der Klimaschraube drehen, aber nicht an der Geschwindigkeit auf deutschen Straßen. Warum auch, jeder Liter mehr, der bringt mehr in die Steuerkasse.

Wie bringen die das alles nur im Ausland hin, wo größtenteils Tempobeschränkungen gelten, und ein sehr ruhiges Fahren, mit weniger Unfällen und Unfalltoten zu verzeichnen ist? Aber unsere deutsche Ampelregierung wird dies schon richtig machen. Wobei Rot am wenigsten bewirkt, Grün einfach nur viel redet, aber ansonsten mitschwimmt, und Gelb den Kurs angibt, obwohl die kleinste der drei Parteien, aber hier wird ja auch das Geld verwaltet. Unser Umwelt – und Wirtschaftsminister kauft derweil die Energie aus dem Ausland ein, egal ob mit Fossilien, AKW oder biologisch hergestellt. Wichtig, wir bekommen Strom, und Gas auch gerne aus Katar, was durch Menschenrechtsverletzungen eigentlich ja verrufen ist und man sogar beim Fußball überlegt, ob man an der WM 2022 dort teilnehmen soll. Aber, Hauptsache das Gast strömt wieder, und nicht aus Russland.

Ob und wie viel man da nun mit dem Krieg in der Ukraine festmachen kann, man soll es auf jeden Fall glauben. Sanktionen gegen Russland, und wir müssen dafür mit bluten. Der Tankrabatt ist verpufft, und sicherlich wird es auch die EEG-Umlage, weil man den Strom, wie auch den Treibstoff an den Zapfsäulen künstlich auf das richtige Level bringt. Somit liegt die Wirtschaft immer einen Sprung voraus, vor den politischen Erstattungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Warteschlangen an den Flughäfen zeigt, noch einmal richtig durchstarten, in den Urlaub, wo es billig ist, auf Kosten der dort Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe. Egal ob die einen gerechten Lohn erhalten, die Hauptsache, wir sparen und können einen billigen Urlaub genießen, vielleicht den letzten in der Größe und Tragweite, denn die nächste Strom und Heizkostenrechnung wird sich wohl überschlagen. Davon werden allerdings die politischen und wirtschaftlichen Größen nicht viel zu spüren bekommen, denn da sind ein paar hundert Euro ein Klacks, da kostet die Hochzeit von Lindner um einiges mehr……

Ach ja, und nicht zu vergessen, die Hochwasseropfer aus dem Ahrtal, wo nach einem Jahr die schnell versprochene Hilfe immer noch nicht angekommen ist!

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  • Wenn draußen Eiszapfen hängen, dann hilft drinnen nur eine warme Decke.....
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  • Energie, ganz grün, vom Feld in die Biogasanlagen, mit hohem Energieaufwand
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  • Man muss nicht in die Ferne schweifen, wenn das Schöne doch so nah!
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  • Wenn Wasser Mangelware wird, hatten wir doch schon mal, wo Gartengießen verboten wurde
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6 Kommentare

@Peter Gross: es geht bei dem Satz, hier komplett:
"Ob und wie viel man da nun mit dem Krieg in der Ukraine festmachen kann, man soll es auf jeden Fall glauben. Sanktionen gegen Russland, und wir müssen dafür mit bluten. Der Tankrabatt ist verpufft, und sicherlich wird es auch die EEG-Umlage, weil man den Strom, wie auch den Treibstoff an den Zapfsäulen künstlich auf das richtige Level bringt."
dass die Wirtschaft alles auf den Ukraine-Krieg und die Sanktionen gegen Russland schiebt. Sie gegründen alle Preiserhöhungen damit, dass nicht genügend vorhanden ist.
Und wenn, wie zur Urlaubszeit, mal wieder viel unterwegs ist, man mehr Sprit verfährt, gehen die Preise an der Tankstelle ebenso nach oben.
Wollte damit zum Ausdruck bringen, man kann jedem Kind einen Namen geben um an der Preisspirale zu drehen, vor allem aber in Deutschland, und dies spült immer mehr Geld in die Staatskassen.
Und wie mit dem Ahrtal, so auch mit der Ukraine, es wird schnelle Hilfe versprochen, allerdings bleibt sie auf dem Weg dahin irgendwo stecken, in unserer Bürokratie, die Herr Scholz auch immer wieder verringern wollte.....

  • Gelöschter Nutzer am 07.07.2022 um 17:29
Gelöschter Kommentar

Der Herr Bundeskanzler hatte sich gestern im TV Fragen von Bürger*innen gestellt. Die Ängste sind groß, wie geht es weiter.
Leider sind, und waren auch die Antworten auf diese viele Fragen sehr dürftig, oftmals einfach Wiederholungen von bereits an Journalisten getätigte Antworten.

Klar, die Krisen sich ein Vielfaches mehr als jene, die sich nacheinander in der Vergangenheit aufgetan haben. Sicher ist auch eine klare Aussage nicht gerade leicht zu machen, denn auch aus der Vergangenheit weiß man, viele positive Zugeständnisse konnten selten gehalten werden und waren eben Schnee von gestern.

Aber klar ist auch, diese oft groß angekündigten Milliarden-Entlastungs-Pakete trifft nicht immer alle gleich.
Aus der Pandemie-Krise wissen wir, erst muss beim kleinen Mittelständler und Gastronom das Privatvermögen verbraucht sein, bevor eine Hilfe in Aussicht gestellt wird.
Größere Unternehmer drohen mit Entlassungen und Auswanderung, wenn sie nicht vom Staat subventioniert werden.

WAs ist richtig und was ist falsch, Fehler sind leicht und schnell gemacht, doch leider läuft hier bei der Kommunikation manches schief und von den drei Parteien kocht jeder sein eigenes Süppchen, und bei manchen Dingen drängt man auf die Abmachung im Koalitionsvertrag. Andere Dinge aus dem Vertrag werden aufgeweicht.

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