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Lokalkrimi: Der Schoppenfetzer und das Rotweingrab

Süffig wie der fränkische Wein liest sich dieses Büchlein. Während die Würzburger Oberbürgermeisterin durch Weinfeste, die sie durch persönliche Gesangsbeiträge bereichert, versucht das chronisch leere Stadtsäckel zu füllen, ist plötzlich der Stadtkämmerer spurlos verschwunden. Das wäre natürlich ein gefundenes Fressen für den politischen Gegner und so wird ganz konspirativ der pensionierte Kriminalbeamte Erich Rottmann beauftragt diskret nach dem Vermissten zu suchen. Dabei treibt es ihn und seinen Hund Öchsle kreuz und quer durch die mainfränkische Metropole. Logisch, dass dabei auch mancher Schoppen getrunken wird.

Die Geschichte selbst ist simpel und eigentlich auch Nebensache. Mir war es vor allem ein Vergnügen viele Plätze, Gebäude und urige Wirtshäuser wiederzufinden, die ich von wiederholten Aufenthalten in der Stadt am Main kannte und auch Tipps für neue zu bekommen. Da kommt Lust auf unbedingt wieder mal nach Würzburg zu fahren, nicht nur wegen der "Geknickten" am Obermarkt.


Günter Huth, Der Schoppenfetzer und das Rotweingrab
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Weiterveröffentlichungen:

Frankenberger Zeitung | Erschienen am 22.01.2011
Waldeckische Landeszeitung | Erschienen am 22.01.2011
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