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Die Narren treiben es bunt

Auch die regionale Politprominenz war beim Empfang der Lecharia vertreten (hinten v.l.n.r.): Gemeinderat a.D. Emil Mayr, Bürgermeister Rudolf Schneider, Altbürgermeister Peter Schweiger, MdL Herbert Woerlein, Prinzessin Sandra II., Kleinaitingens Bürgermeister Rupert Fiehl, Prinz Martin II., Benjamin Früchtl (Lech-Wertach-Begegnungsland), (vorne v.l.n.r.): Untermeitingens Bürgermeister Simon Schropp, Hofmarschall der Lecharia und Gemeinderat Matthias Krause, Hofmarschall Andreas Jahn.
Klosterlechfeld: Feuerwehrhaus Klosterlechfeld |

Ausgelassene Stimmung beim Faschingsumzug in Klosterlechfeld

Buntes Treiben herrschte beim traditionellen Faschingsumzug in Klosterlechfeld. Tausende begeisterte Zuschauer säumten die Straßen, als mehr als 40 farbenfrohe Gruppen pünktlich um 14.11 Uhr ihren prächtigen Umzug durch die Straßen der kleinen Lechfeldgemeinde starteten. Nicht ganz perfekt zeigte sich in diesem Jahr das Wetter für die meist sonnenverwöhnten Veranstalter, die in den vergangenen Jahren meist Petrus auf ihrer Seite hatten. Doch das leicht wechselhafte Wetter, aber immerhin ohne Regen, tat der sonnigen Stimmung im Dorf keinen Abbruch.

Ob „Wickie und die starken Männer“, „Hänsel und Gretel“ oder „Balu und seine Crew“ – die vielen teilnehmenden Faschingsfreunde hatten sich wieder allerhand einfallen lassen. Überraschungseier, aufgeblasene Ballerinas oder Paradiesvögel - das Publikum war begeistert und zollte den bunten Fuß- und Wagengruppen reichlich Beifall. Vertreten waren ebenfalls die bezaubernd anzusehenden Gardegruppen aus Untermeitingen, Ettringen, Balzhausen und Schmiechen. Allen voran die heimische Faschingsgesellschaft Lecharia mit ihrem Prinzenpaar Sandra II. und Martin II. Lautstart beschallt wurde das Publikum am Straßenrand von zahlreichen Themenwägen, als Partykracher Nummer Eins erwies sich hierbei „Johnny Däpp“, bei dem ein ganzes Dorf samt seinen zahlreichen Gästen hüpfte und schrie. Das einzige wirkliche Ortsthema im Umzug zeigten die „Sieben Schwaben“, die Klosterlechfelds Bürgermeister Rudolf Schneider auf ihrer Hellebarde das „Pseudo-Bürgerhaus“ präsentierten. Großzügig zeigte sich Untermeitingens Bürgermeister Simon Schropp, als er das Gemeindevermögen unters Volk brachte. Gemeindekämmerer Heinrich Grashei trug es mit Fassung. Das verschleuderte Geld wird sein Nachfolger wieder eintreiben müssen.

Und während in Klosterlechfeld ausgelassen das Faschingsende gefeiert wurde, machten sich zahlreiche Gruppen auf den Weg nach Schwabmünchen, wo schon der nächste Faschingsumzug auf seine Teilnehmer wartete. Am Klosterlechfelder Festplatz zeigten die Tänzerinnen der Lecharia-Prinzengarde ein letztes Mal ihren diesjährigen Gardetanz und feierten im Anschluss mit vielen Faschingsfreunden die letzten Partystunden der Saison.

Vorangegangen war dem Umzug der traditionelle Empfang der Faschingsgesellschaft Lecharia im Feuerwehrhaus. Hier sammelten sich Faschingsgesellschaften und Lokalprominenz zu einem letzten Aufmarsch an farbenfrohen Narren, um gemeinsam auf einen wieder einmal gelungenen Fasching anzustoßen.

Zufrieden sein konnten Veranstalter und Sicherheitskräfte mit dem Ablauf des Umzuges, denn nach Auskunft der Sicherheitskräfte blieb alles friedlich.
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