Tödlicher Unfall mit Müllfahrzeug der Firma aha am 14.05.2012 in Isernhagen NB; Wilhelm-Dusche-Weg. Die HAZ und Neue Presse berichteten ausführlich. LESERBRIEF!

zu den HAZ Berichten vom 15. und 16.05.2012 "Tödlicher Unfall in Isernhagen NB"
Jeden Montag ist die Müllabfuhr in Isernhagen. Ein Tag wie jeder andere sollte man denken. Nein bei Weitem nicht, die schweren Müllfahrzeuge, gelenkt von " Lkw Formel 1 Piloten " rasen kreuz und quer durch die Ortschaft. Für die Fahrer der Müllabfuhr gelten keine Verkehrsregeln, linke Straßenseite, rechte Straßenseite, rückwärts in enge Sackgassen hinein - nein, das kann nicht sein denkt jeder normale Verkehrsteilnehmer, im Gegenteil hier gilt das Recht des Stärkeren. Damit noch nicht genug. Für "normale" Verkehrsteilnehmer gilt das Handyverbot, für aha Fahrer natürlich nicht. Sicher haben sie wichtige Telefonate mit ihrer Einsatzzentrale zu führen, aber dann auch noch die Zeitung beim Autofahren lesen. Nein, hier stimmt etwas nicht.

Jeder, der den Führerschein der Klasse 2 bei der Bundeswehr oder anderen Organisationen gemacht hat, wurde zu den absolut strengen Regeln beim Rückwärtsfahren verdonnert. Nie Rückwärtsfahren ohne Einweiser! Wer es trotzdem machte, obwohl nichts passiert ist, der stand mit einem Bein schon im Gefängnis.

Es war leider nur eine Frage der Zeit, dass hier etwas "passieren" musste, dass es jetzt einen hochbetagten, hilflosen Senior getroffen hat ist sehr schlimm.

Hätte der Unglücksfahrer, trotz mit moderner Technik ausgerüstetem Fahrzeug, Kinder oder andere Menschen überhaupt gesehen? Nein sicher nicht! Deshalb ist es für mich unverständlich wie der Autor (tm) in diesem Zusammenhang auf die erhöhte Verunfallung mit Senioren und dem Präventionsprogramm der Polizei hinweist. Dieser Unfall hätte sicher nicht durch den Senior verhindert werden können. Somit ist dieser Hinweis in diesem Zusammenhang nicht zielführend und trägt weiter zur Diskriminierung der älteren Menschen bei.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es mir nicht daran liegt alle Fahrer von aha in eine Kategorie zu stecken. Leider fallen immer nur die wirklich ausfallenden Fahrmanöver auf, diese aber umso einprägsamer, da das Unternehmen aha zum öffentlichen Dienst gehört und dessen Bedienstete eine gewisse Vorbildfunktion haben.

Evtl. müssen die aha Fahrer auch speziell für ihre Aufgaben geschult werden. Hier muß einmal nachgefragt werden, was das Unternehmen für die Ausbildung der Kraftfahrer tut. Vielleicht liegen ja hier auch die Wurzeln des Übels?

Bürgerreporter:in:

Hubert R. aus Isernhagen

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