Verschollen - die Papenburg von Ölsburg

Hier - am Rand der Fuhse lag einst die Papenburg
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Wandert man den Weg "Am Kalischacht" entlang in Richtung Lauenthaler Mühle, so kann man sich nicht vorstellen, das hier um 1291 eine recht große Burganlage gelegen hat. Die "Papenburg". Erbaut von Bischof Siegfried von Hildesheim.
"Einen Pfeilschuss entfernt", auf der gegenüberliegenden Seite der Fuhse
lag die "Lauenburg" des Herzoges Otto von Braunschweig-Lüneburg.
Über viele Jahre kam es hier zu heftigen Gefechten. Der Herzog wurde letztendlich vom Bischof in die Enge getrieben, und musste seine Burg aufgeben. Diese wurde dem Erboden gleichgemacht. Die Papenburg (Pfaffenburg) ließ man verfallen.
Foto Nr.1 zeigt das Gelände, auf dem sich die Burg einst befand.
Nur einige Bodenerhebungen zeugen noch von den einstigen Wällen.
Auf Foto Nr.2 ( GOOGLE-Earth) kann man die Erhebungen noch gut erkennen.
Foto Nr. 3 zeigt den Ausschnitt einer Karte aus dem Jahre 1770.
Sehr schön sind hier sämtliche Umrisse der Burganlage eingezeichnet.
Foto Nr.4 dokumentiert einige Funde, welche auf der Ackeroberfäche gefunden wurden. Diese wurden vom Institut für Bodendenkmalspflege
katalogisiert, und können in der historischen Ausstellung im Rathaus Ilsede
betrachtet werden.
Nr1: Fragment einer Bronzeschale, Nr2: Goldene Haarnagel, Nr3: bronzener Ring einer Trense, Nr4: Fragment einer Schwertklinge

Bürgerreporter:in:

siegfried skarupke aus Ilsede

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