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Geologische Besonderheiten und tolle Ausblicke - Die GeoTour Felsenmeer

"Naturdenkmäler und Geologische Besonderheiten - Interessante Stätten und Begebenheiten - Intakte Naturlandschaften mit Hecken und Wäldchen - Weitgehendst naturbelassene Graswege. Eine Genießer-Tour für Jung und Alt.
Einfach die Seele baumeln lassen."
So lautet die vielversprechende Einführung des Flyers für diese Wanderung. Wir waren also gespannt, ob unsere Erwartungen erfüllt werden sollten und machten uns auf den Weg ...

Dieser Weg führte uns bei Sonnenschein zunächst vorbei an der ehemaligen Grube "Gute Hoffnung" auf die Kirschenallee, einem Teil des Wanderweges, der von blühenden Kirschenbäumen auf Magerrasenflächen geprägt ist.
Weiter ging es dann an einem unscheinbar erscheinenden, mit Bäumen und Büschen bewachsenen Taleinschnitt vorbei, der allerdings Zeitzeuge eines überraschenden Erdfalls im Jahre 1571 ist, bei dem zahlreiche Äcker in diesem Gebiet in die Tiefe gerissen wurden.

Als die Aussichtsplattform oberhalb des imposanten Basaltsteinbruchs erreicht wurde, hatte sich der Himmel weitestgehend mit Wolken zugezogen und eine uneingeschränkte Fernsicht in den hohen Vogelsberg und das Marburger Hinterland war leider nicht möglich. Interessant war aber zu sehen, wie mittlerweile die Landschaft von Windrädern geprägt ist.

Abwärts ging die Tour dann vorbei an einer knorrigen Linde (Naturdenkmal) und der historischen Schafstränke aus dem 16. Jahrhundert zum Grillplatz "Dicke Steine". Von dort aus führte uns der Weg mitten in das sogenannte Felsenmeer hinein, wo man an einer Wand in der stillgelegten Sandgrube Millionen Jahre Erdgeschichte ablesen konnte, bevor wir über einen herrlichen naturbelassenen Weg die Steinhalden des Felsenmeeres durchquerten.

Nach einem mäßigen Anstieg auf den 360 m hohen Hochberg, dessen Kuppe der Homberger Wasserhochbehälter ziert, erreichten wir dann bergab -vorbei an dem ehemaligen kleinen Aussichtsturm aus dem Jahre 1905, der im 2. Weltkrieg auch als Flugwache diente und durch die bereits auf dem Hinweg durchguerte Kirschenallee- nach fast 7 km wieder Homberg/Ohm.

Unsere Erwartungen wurden weitestgehend erfüllt, einziger Wermutstropfen war die nicht perfekte Fernsicht und der zum Ende doch recht bedeckte Himmel - aber auf das Wetter hat man keinen Einfluss ...

Weitere Informationen rund um diesen Wanderweg und Homberg/Ohm findet man hier:
GeoTour Felsenmeer
Homberg/Ohm

  • Das Schild zeigt den Weg zur Kirschenallee
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  • Hinweistafel zur Grube "Gute Hoffnung" wo in den 1920er Jahren Bergbau statt gefunden hat.
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  • Die Schlucht des überraschenden Erdfalls von 1571
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  • Ehemalige Kieselgurgruben aus den 1920er Jahren
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  • ...aus dieser weißen Abbauwand
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  • Europas größter Basaltsteinbruch
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  • Die Amöneburg im Ohmtal prägt den Ausblick auf dieser Tour
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  • Knorrige LInde, im Hintergrund die Schafstränke aus dem 16. Jahrhundert
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  • Millionen Jahre Erdgeschichte - sichtbar in dieser alten Sandgrube
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  • Das Trümmerfeld im Naturdenkmal Felsenmeer
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  • Wasserhochbehälter auf dem 360 m hohen Hochberg
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  • Der 1905 erbaute kleine Aussichtsturm der im 2. Weltkrieg als Flugwache diente
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  • Orientierungstafel an der Flugwache
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  • Das Insektenhotel im letzten Teil der Wanderung
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