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Damals in Döhren: Bei strömenden Regen radelte die „Fröhliche Stunde“ zum Harkenblecker Kapellenfest

Aufbruch im Regen: Günter Porsiel (ohne Fahrrad) gibt letzte Instruktionen für die Radtour.
Hemmingen: Döhren / Harkenbleck | Ende gut, alles gut. „Das war eine zünftige, runde Sache“, strahlte Günter Porsiel zufrieden nach Abschluss des Harkenblecker Kapellenfestes. Porsiel hatte im Rahmen der „Fröhlichen Stunde“ (das war eine sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe des Freizeitheimes Döhren) eine Radtour durch die südliche Leineaue in den Hemminger Ortsteil Harkenbleck organisiert. Dort wurden Mitte Juni des Jahres 1987 gleich zwei Jubiläen gefeiert. 300 Jahre zuvor hatte die historische Wehrkapelle von 1412 einen neuen Altar erhalten und die Glocken der Kapelle wurden 150 Jahre alt.

Zuerst stand die Fahrt auf den Drahteseln unter keinen guten Stern. Der Himmel öffnete zur Startzeit alle Schleusen und es regnete Bindfäden. Günter Porsiel konnte dann außer seiner Ehefrau auch nur sechs wagemutige Döhrener begrüßen, die mit Ostfriesennerzen den Regenschauern trotzen wollten. In Harkenbleck wurde das Kapellenfest aber trotz des etwas nassen Wetters eine gelungene Sache, auch dank der Mithilfe von Döhrenern. Es waren nämlich eine ganze Reihe von Ihnen mit dem Auto angereist und zapften an einem eigenen Stand das in Wülfel gebraute Bier mit den Namen „Wilkeburger“. Unter anderem am Zapfhahn: Bezirksbürgermeister Oskar Schrader. Dazu erfreuten die „Döhrener kessen Girls“ (Tanzgruppe der DKG) die Zuschauer mit tollen Showtänzen. Der Erlös der Döhrener Aktion – immerhin 1.100 Mark – kam der Förderverein der Kapelle Harkenbleck zu Gute.

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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