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Der Frankenweg – Meine Wandertour 2015 - 3. Tag, Montag 29.06.15

Gegen 3 Uhr in der früh ist Armin wach geworden und hat leichten Regen registriert. Wir haben dann nächtens unser Tarp aufgeschlagen, so dass unser Schlafsack und Luftmatratze samt Gepäck ziemlich trocken blieben. Gegen 6:30 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Wir passierten den Lucas-Cranach-Turm um uns dann steil abwärts nach Weißenbrunn zu begeben. Kurz darauf wieder ziemlich steil nach oben. Dieser Wanderweg verläuft anscheinend über jeden Hügel und Berg, den das herrliche Frankenland zu bieten hat. Das bietet mitunter herrliche Aussichten, ist aber auf die Dauer ziemlich anstrengend, insbesondere wenn die Temperaturen täglich um die 30 Grad oder darüber liegen. Weiter in der Region des Bieres, Oberfranken hat weltweit die größte Brauereidichte, ging es durch Wald und Fluren, ehe wir an der Hütte am ehemaligen Standort des Samelsteins unsere Rast einlegten. Der Samelstein (ca. 13. Jrhdt., das Original befindet sich heute im Regionalmuseum auf der Plassenburg) stellte einen Mann dar, der beide Hände abwehrend hebt. Hintergrund mag sein, dass sich an dieser Stelle die Altstraße der Kirchleuser Platte und ein Fuhrweg kreuzen und im Mittelalter an Wegkreuzungen Menschen hingerichtet und verscharrt wurden. Also gab es hier wahrscheinlich böse Geister.
Kurz vor Mittag erreichten wir Kulmbach. Allerdings nicht die Innenstadt, sondern nur einen Randbezirk. Entlang des Weißen Mains bis Melkendorf und Steinhausen mit dem Schloss Steinhausen, in deren Nähe sich der Weiße und der Rote Main zum Main vereinigen. Steil hinauf nach Frankenberg, weiter über weite offene Flächen durch Gundersreuth und Dörnhof nach Peesten. Diese heutige Wanderung war eine einzige Anstrengung, da es neben dem ständigen bergauf, bergab heute besonders heiß war und die folgenden Tage ebenfalls nicht kühler wurden. Selbst der inzwischen als Sonnenschirm genutzte Regenschirm brachte kaum Linderung. Allerdings erwartete uns in Peesten eine besondere Überraschung. Das Wahrzeichen des Dorfes, die Tanzlinde bot uns viel Schatten, um uns ausreichend erholen zu können. Der folgende Weg führte uns vorbei an Lindenberg, durchquerte Zultenberg und brachte uns zu einem der Höhepunkte der bisherigen Wanderung, dem Görauer Anger. Dieser relativ baumlose Höhenweg entlang des Nordrandes der Fränk. Alb erlaubt viele weite Blicke in das Land, insbesondere nach Norden, aber auch in die Fränk. Schweiz. Ein wirklich sehenswerter Streckenabschnitt, der kurz vor Görau endet. Einen weiteren Höhepunkt bildete der folgende Streckenabschnitt. Ein von Felsen und steilen Waldhängen umrahmtes Tal war unser Begleiter auf den Weg nach Niesten. Man merkte hier, dass wir uns langsam der Fränk. Schweiz nähern. Nach einem erneuten Anstieg erreichten wir nach einiger Zeit Weismain, wo wir die Nacht verbrachten.

  • Frühmorgens nach dem zwischenzeitlichen Nieselregen beim Abbau der Tarps
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  • Dieser Aussichtsturm trägt einen sehr passenden Namen: Schaudichum
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  • Armin sucht sich einen guten Aussichtspunkt am Görauer Anger ...
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