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H A R Z: WANDERUNG Im WIPPERTAL

Hochwasserrückhaltebecken Wippra im Bau (Archivbild)
Harzgerode: Dankerode | Unsere Wanderung begann in dem kleinem Harzort Dankerode. Der Ort liegt auf einer fast ebenen Hochfläche. Unter Wanderfreunden ist Dankerode für den dort beginnenden Nudistenstieg bekannt. Wir wollten, abseits des Nudistenstieges, das mittlere Wippertal oberhalb von Wippra besuchen. Die Wipper ist ein kleiner Harzfluss. dessen Quellgebiet sich bei Stiege befindet. Sie mündet nach ca. 85  km bei Bernburg in die Saale. Da sich die Harzflüsse schnell, vom unscheinbaren Bach in einen reißenden Fluss, verwandeln können, hat man in den 50 er Jahren oberhalb von dem Luftkurort Wippra eine Talsperre errichtet. Sie wurde als Vorsperre errichtet. Die Vorsperre diente hauptsächlich für die Wasserversorgung des damaligen Mansfeld Kombinats und natürlich auch dem Hochwasserschutz der Wipper- Anliegerorte. Die geplante Hauptsperre wurde aber nicht mehr errichtet. Statt dessen, wurde jetzt ein Hochwasserrückhaltebecken  oberhalb von Wippra errichtet. Mit diesem Bauwerk  sollen auch Ortsteile von meiner Heimatstadt Ascherleben, durch denen die Wipper fließt,  vor Hochwasser geschützt werden.

Vom Parkplatz in Dankerode wanderten wir, am Komfort Campingplatz vorbei, in südöstlicher Richtung hinunter ins Wippertal. Etwa 5 km vor der Staumauer der Vorsperre gelangten wir in das Wippertal. Leider waren fast alle Waldwege durch den Borkenkäfer bedingten Holzeinschlags, mit Ausnahme der geschotterten Forstwegen im Wippertal selbst,  in einem sehr schlechten Zustand. Wir wanderten talabwärts bis zum Einlauf der Wipper in den Stausee. Dort wollte wir den Rundwanderweg um die Talsperre benutzen. Leider war diese Weg infolge Holzeinschlag gesperrt. Deshalb wanderten wir am linken Ufer weiter bis wir einen schönen Platz für eine Pause am Stausee entdeckten. Nach der Pause wanderten wir im schönen Wippertal  jetzt talaufwärts. Hier kamen wir an einem neu eingerichteten Informationsstelle vorbei. Dort gab es sogar einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel. Über dem Ostergrund, der in einem besonders schlechten Zustand war, wanderten wir wieder hinauf nach Dankerode.  
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Günther Gramer aus Duisburg | 07.06.2020 | 19:22  
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