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Damals in Döhren: Schon vor 30 Jahren wurde über Eisenbahnlärm gestritten

Gemeinsame Sitzung der Bezirksräte von Döhren-Wülfel und Kirchrode-Bemerode-Wülferode Anfang Dezember 1988 im Freizeitheim Döhren zum Thema Eisenbahnlärm.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Durch den Saal des Freizeitheimes Döhren ratterten und rumpelten die Güterzüge. Akustisch jedenfalls. Bruno Hanne von der Bürgerinitiative „Güterzug“ demonstrierte mit einer Tonbandaufnahme, welchen Lärm die Anlieger der Güterumgehungsbahn aushalten müssen. Die Geräuschkulisse der Eisenbahn war schon vor 30 Jahren ein Streitthema in Döhren und Waldhausen.

Anfang Dezember 1988 hatten die Stadtbezirksräte Döhren-Wülfel und Kirchrode-Bemerode-Wülferode die Bürger zu einer gemeinsamen Doppelsitzung in das Freizeitheim Döhren eingeladen. Einziges Thema der Runde: Der Eisenbahnlärm. Neben Vertretern der Bürgerinitiative um Sybilla Windelberg kamen Experten und Vertreter von Stadt und (damals noch) Bundesbahn zu Wort. Seinerzeit lehnte Bonn noch ab, überhaupt einen Pfennig für Lärmschutz zu zahlen. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte gab es  dann aber doch irgendwann Gelder für Lärmschutzfenster und für eine entsprechende Lärmschutzwand.

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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