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Damals in Döhren: Als Klaus-Dietrich Meyer neuer Vize-Bürgermeister wurde

Bezirksbürgermeister Oskar Schrader (r.) gratuliert seinem neuen Vize, Klaus-Dietrich Meyer (l.), zur Wahl.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Im Oktober 2017 konnte der Bezirksrat Döhren-Wülfel endlich den vakanten Posten des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters wieder besetzen. Geschlossen wählten die Ortspolitiker im Freizeitheim Döhren den CDU-Politiker Klaus-Dietrich Meyer zum neuen zweiten Mann im Stadtbezirk. Sein Vorgänger, Leopold Merkelbach, hatte sein Bezirksratsmandat niedergelegt und war aus dem Gremium ausgeschieden.

Absprachegemäß hatten die Sozialdemokraten ihren christdemokratischen Kollegen als zweitstärkste Fraktion das Amt des Vizes angeboten. Auf Bitten der CDU musste dann der Wahlgang aber in den Oktober verschoben werden. Gerüchte sprachen seinerzeit davon, dass fraktionsintern Klaus-Dietrich Meyer sich erst gegen seinen Parteifreund Arno Kirse durchsetzen musste. Offiziell bestätigt wurden diese Berichte jedoch nicht. Wie auch immer, im Oktober vor 30 Jahren konnte Bezirksbürgermeister Oskar Schrader jedenfalls dann seinem neuen Stellvertreter zur Wahl gratulieren.

Im Herbst 1987 rückten außerdem zwei neue Gesichter in die Reihen der CDU-Fraktion nach. Neben Leopold Merkelbach hatte auch noch der CDU-Bezirksratsherr Helmut Hölscher sein Mandat aufgegeben. Für diese beiden Politiker zogen als Neulinge die damalige 34jährige Gabriele Jakob und Gerd Sommerkamp (seinerzeit 42) in die Bürgervertretung ein. Beide sind heute noch Mitglieder des Bezirksrats, Gabriele Jakob steht ihrer Fraktion sogar als Vorsitzende vor.

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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