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Damals in Döhren: Beim Can-Can ließen die Männer das Strumpfband blitzen

Funkenmariechen 1987
Hannover: Freizeitheim Döhren | In unserer Serie „Damals in Döhren“ sind wir nun im Januar 1987 angelangt. Die beiden ersten Monate eines Jahres sind im Stadtbezirk Döhren-Wülfel traditionell die Höhepunkte im karnevalistischen Treiben. So lud Ende Januar 1987 die Hannoversche Funkengarde zu ihrer damals 16. Prunksitzung in den großen Saal des Freizeitheimes Döhren ein. Klar, ich war mit der Kamera dabei.

Rund 300 Gäste schunkelten vor dreißig Jahren an den Tischen und verabschiedeten die Karnevalisten nach ihren Auftritten jeweils mit kräftigem „Döhren Helau“. Da wirbelte das 17jährige Tanzmariechen Anette Heißenberg über die Bühnenbretter und zeigten die Mädchen des Majoretten-Corps einen Showtanz mit Leuchtstäben. Die Damen vom „Mutti-Ballett wagten sich ebenso vor den Elferrat auf die Bühne wie die Kerle vom Männerballett, die beim Can-Can viel Bein und Strumpfband zeigten. Die Prinzenburger Hofnarren versuchten sich letztendlich vergeblich an einem Violinkonzert.

Vereinspräsident Siggi Spließ erweiterte dazu den Kreis der Ehrensenatoren und berief in diesen Ehrenamt an jenem Samstagabend Karl-Heinz Schlüter vom Fanfarencorps Hannover, Günter Hüddel und Rolf Vieting, Chef der Karnevalsgesellschaft Rot-Gold Berlin. Mit den Berliner Narren waren die HFG-Jecken freundschaftlich verbunden.

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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