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Hannover präsentiert sich l(i)ebenswert im Neuen Rathaus

Vorstandsausflug ging ins neue Rathaus



Wussten Sie schon, dass das neue Rathaus mit seiner Höhe von fast 100 Metern auf 6026 Buchen-Pfählen steht und genau in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert? Oder dass im Ratssaal den Ratsherren Hannover zu Füßen liegt und den Frauen ein Damenzimmer vorbehalten ist?

Dies alles und noch viel mehr, gab es zu erfahren auf einer besonderen Führung durch das Neue Rathaus in Hannover. Dort bekamen die Vorstandsmitglieder der SG (Sportgemeinschaft) Letter 05 einige Räume zu sehen, die sonst nur den Ratsmitgliedern und Eingesessenen vorbehalten sind.

Der Geschäftsführende Vorstand der SG lud ihre Abteilungsleiter/innen und Mitarbeiter/innen und deren Partner zum Dank für ehrenamtliches Engagement zur Besichtigungstour ein. Organisiert hatte diesen Vorstandsausflug Aloys Möller, Sozialwart der SG. 33 Personen versammelten sich gegen 12 Uhr am Trammplatz und konnten im Kaminzimmers des Rathauses den Namensgeber Heinrich Tramm kennen lernen, zumindest seine Büste.

Nicht alles was im Rathaus nach Marmor aussieht, ist es auch. Dafür konnte der damalige Stadtdirektor Heinrich Tramm Kaiser Wilhelm II mit den Worten: „Zehn Millionen Mark, Majestät - und alles bar bezahlt“, begrüßen.

„Das Rathaus Hannover hat zwei Kriege fast unbeschadet überstanden und die Stadt schmeißt nichts weg,“ witzelte der nette Herr vom Besucherdienst und zeigte auf vier Deckenleuchter im Kaminzimmer. „Vier? Ich sehe nur drei!“ „Ja, einen sehen Sie hier zur Stehlampe umfunktioniert.“

Einen Blick durfte die Gruppe auch in den „Hodlersaal“ werfen. Ein monumentales Wandgemälde „Einmütigkeit“ (5 Meter x 15 Meter) des Schweizers Ferdinand Hodler thematisiert dort Hannovers Übergang zur Reformation. Heute dient das kleine Sitzungszimmer unter anderem auch als Dia Vorführungsraum.
Vom vornehmen Mosaiksaal gelangten die Ladys damals in das Damenzimmer, das als Rückzugsgebiet diente. Viel geredet wird darin heute auch noch, wenn auch nicht nur vom weiblichen Geschlecht.

Im Ratssaal im Charme der 50er Jahre erblickten die Letteraner noch etwas Skurriles auf dem Tisch. Dort befindet sich neben der Glocke, zum Wiedereintreten ins Zimmer, der Panik Knopf.
In den Sechzigern erwartete man von den Zuhörern, den Externen, Tumult und konnte dort im Panikfall die Obrigkeit rufen. Der Besucherdienst beteuerte, heute gehe es gesittet zu, der Knopf werde nicht gebraucht.

Schön anzusehen im Ratssaal ist auch die Hannover Karte, die den Herren zu Füßen liegt. Der Fußboden ist die reinste Hannover Landkarte. Die Stadt im Grünen! Allein die Eilenriede ist Flächenmäßig doppelt so groß wie der Central Park. Zu erkenne sind die Flüsse Leine und Ihme und auch die Schienen, die durch Hannover führen, sowie die wichtigsten Verkehrskontenpunkte.

Nach dem einstündigen Rundgang ging es zurück nach Letter zum Essen ins Hellas um das Erlebte Revue passieren zu lassen.

  • Unser schönes Neues Rathaus - Wird 100 Jahre alt!!
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  • Otto von Bismarck - Die Inschrift lautet: Im Dienste des Vaterlands verzehre ich mich.
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  • Ein Wandteppich mit dem alten Wappen von Hannover
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  • Der Mosaiksaal - Heute werden hier zu besonderen Feierlichkeiten Urkunden verliehen.
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  • Der Hodlersaal. Unglaublich, diesen schönen Raum nutzte die Stadt jahrelang nicht und lagerte dort Putzmittel und Toilettenpapier und anderes aus dem Hausmeisterbedarf. Nach Restaurierung wurde daraus ein vorzeigbares Vortragszimmer.
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  • Ein echtes Hodler Gemälde 5x15 Meter. Kaiser Wilhelm mochte es nicht. Als er zu Besuch war, fand er noch einen leeren Platz an der Wand und fragte den Stadtdirektor was denn dort noch hin solle. "Ein Gemälde von Ihnen vielleicht", kam zur Antwort. Darauf soll der Kaiser angemerkt haben: "Aber nicht von Hodler gemalt!"
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  • Ich finde es toll! - Auch wenn es den Herren früher wohl zu modern war.
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  • Hinein ins Kaminzimmer - Leider nur Schein als Sein. Kein Kamin funktioniert im Rathaus oder war in Betrieb. Es wurde seinerzeit schon anders geheizt.
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  • Die Deckenleuten - waren vorher im Hodler Saal hängen nun im Kaminzimmer und ein Deckenleuchter ist nun eine Stehleuchte. Da hatte aber einer eine leuchtende Idee!
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  • Im Zwiegespräch mit Herrn Tramm - vielmehr mit seiner Büste.
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  • Die alten Stühle, wurden seinerzeit als Leihgabe dem Theater in Hannover übergeben. Als es um die Bestuhlung der Räume ging, erinnerte sich ein Mitarbeiter der Stadt an die Leihgabe und die Stühle wurden wieder eingesammelt und stehen nun im Kaminzimmer.
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  • Nach einer Stunde geht es wieder heimwärts.
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  • Noch schnell ein Abschlussfoto - Prima Führung! War wirklich sehenswert.
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1 Kommentar

Ja, das Neue Rathaus wird im Juni 100, Tusch!

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