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Damals in Bemerode: Denkmal für ermordete Polizisten

Ehrten die toten Beamten: Viele Bürger und Polizeikollegen kamen, legten Blumen und Kränze nieder.
Hannover: Bemerode | Mit der Serie „Damals in …“ will ich in die Vergangenheit  des Stadtbezirks Döhren-Wülfel eintauchen. Reportagefotos von Ereignissen aus anderen Stadtbezirken scanne ich eigentlich nicht ein. Eigentlich … denn ab und zu mache ich mal eine Ausnahme. Immer dann, wenn mir das Geschehen außerhalb der Grenzen von Döhren-Wülfel in der Rückschau von etwa drei Jahrzehnten so wichtig erscheint, dass ich es den an Hannover interessierten MyHeimatlern nicht vor enthalten möchte. Dieser Beitrag ist wieder so ein Bericht, der aus den Rahmen fällt. Denn es geht um Bemerode. Im Oktober 1988 wurde an der Brabeckstraße ein Mahnmal für zwei ermordete Polizisten enthüllt.

Der Doppelmord geschah genau ein Jahr zuvor am 22. Oktober 1987. Ein Gewalttäter erschoss hier in Bemerode die beiden Polizeibeamten Ulrich Zastrutzki und Rüdiger Schwedow in Ausübung ihres Dienstes. Zwölf Monate später enthüllte die damalige Vize-Bürgermeisterin des Stadtbezirks Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Irene Meinecke, an der Stelle des schrecklichen Geschehens einen Gedenkstein. Der Anstoß für das Mahnmal kam aus den Reihen des Bezirksrates. Steinmetz Ernst Hinze stiftete daraufhin den zehn Zentner schweren Dolomitstein.
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