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Schach Matt durch die Dame im Spiel

Schach Matt - durch die Dame im Spiel
Schach Matt - weil sie mir so gefiel
Schach Matt - denn sie spielte sehr klug
Schach Matt - packte mich Zug um Zug
sie siegte - dachte ich mir
sie spürt – dass ich verlier'
die Frau - bringt mich um den Verstand.

Roland Kaiser 1979

Zwar die ist 34 Jährige Diplom Sozialwissenschaftlerin Maren Kaminski kein Roland Kaiser Fan, aber Sie mag Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Kiss, wie Sie mir kürzlich verriet. Am 31.08.2013 wählte DIE LINKE. Region Hannover Maren Kaminski zur ihrer Oberbürgermeisterkandidatin, und daher passt der Lied Text von „Schach Matt durch die Dame im Spiel“ sehr gut. Denn bisher traten nur drei Männer gegeneinander an, deshalb tut einer emanzipatorischen Gesellschaft Feminismus sehr gut.

„ DIE LINKE. Region Hannover hat die abschließende Überlegung für einen eigenen Antritt zu den Oberbürgermeisterwahlen von der Wiedereinführung der Stichwahl abhängig gemacht. Nun ist es uns eine Verpflichtung, diese politische Bühne zu betreten und uns thematisch in den Wahlkampf einzumischen.“ So die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN Region Hannover Maren Kaminski

Welche Ideen und Vorstellungen Maren Kaminski hat, können Sie unten lesen und wenn Sie sie zu den einem oder anderen Thema eine Frage stellen wollen, dann kommen Sie doch am 21. August 2013 in das Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirche Hannover Badenstedt, Eichenfeldstraße 12. Dort wird die linke Oberbürgermeisterkandidatin Ihren Rede und Antwort stehen. Beginn ist 19:30 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihr kommen.

Siegfried Seidel (Mitglied im Stadtbezirksrat Hannover Ahlem-Badenstedt-Davenstedt)

100 Prozent sozial – auch bei der Oberbürgermeisterwahl!

Vor kurzem hat die Stadt Hannover ein spannendes wie aufrüttelndes Dokument veröffentlicht: den Sozialbericht 2013. Darin ist u. a. eine Zahl zu finden, die uns alle wachrütteln muss: im Dezember 2011 lebten 19.415 Kinder und Jugendliche von sozialen Transferleistungen wie SGB II. Diesen Skandal dürfen wir nicht herunterreden durch die Hervorhebung auch vieler guter Entwicklungen in der Landeshauptstadt. Die Verhinderung und Bekämpfung von Armut wird mein Hauptanliegen im Wahlkampf sein. Viel zu viele Eltern von Kindern, die demnächst eingeschult werden wissen nicht, wovon sie einen Schulranzen, Stifte, Hefte oder Turnschuhe für den Schulunterricht bezahlen sollen. So lange SPD und Grüne auf Landesebene nicht die komplette Lern- und Lehrmittelfreiheit eingeführt haben, darf in Hannover ein gleichberechtigter und gelungener Schulstart nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen: so lange brauchen wir einen Schulmittelfonds, der unbürokratisch hilft. Dies sind Alltagsbeispiele, die leider auch in Hannover für viele Menschen existenziell sind: Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge mit schlechter Bezahlung, steigende Mieten, explodierende Mietnebenkosten für Gas und Strom – hier will ich als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin nicht auf die bestehenden Rahmenbedingungen des Landes Niedersachsen und des Bundes verweisen. Auf diese Probleme möchte ich mit Ideen von Bürgerinnen und Bürgern kommunale Antworten finden. Strom- und Gasabschaltungen durch die Stadtwerke gehören dabei für mich verboten. Die Dispozinsen der Sparkasse Hannover gehören momentan auf max. 6% gedeckelt. In beiden öffentlichen Unternehmen kann das Stadtoberhaupt ein Mitspracherecht geltend machen. Unsere Ratsfraktion thematisiert genau diese Dinge immer wieder, leider ohne dabei bei SPDCDUGrünen auf positive Resonanz zu stoßen. Dies als Oberbürgermeisterin umzusetzen wäre für mich eine Verpflichtung.
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1 Kommentar
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Henry Gast aus Hannover-Misburg-Anderten | 02.08.2013 | 01:13  
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