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\\\ Danksagung ///

Termin 19.2. - Livestream ab 15 Uhr - Bolle feiert Geburtstag
 
Trotz umfassenden Vorlaufs - EIN von drei Bauämtern stellte sich dann doch noch quer ... (war ja klar) - so viel Erfolg ist nicht gewünscht ...
Der Winter ist lang und kalt dieses Jahr und ein paar Tage soll es so kalt auch noch bleiben. Zeit für einen Rückblick auf die verangenen Wochen und Monate. Einige Themen sind über längere Zeit auch liegen geblieben. Ich hole das nach. Nichts geht verloren. Alles der Reihe nach ...

\\\ Spendenziel erreicht ///

RIESEN DANK erstmal an alle Freunde und Unterstützer, die für "Ein Herz für Hamburger Obdachlose" gespendet haben. 2800 EUR sind allein über Leetchie zusammengekommen --> https://www.leetchi.com/c/wohncontainer-hamburger-... und auch über Paypal und eine Hamburger Stiftung wurde reichlich gespendet, so dass wir vorerst keine finanziellen Sorgen mehr haben, was die Aufstellung von weiteren Wohncontainern angeht.

12.000 EUR für den guten Zweck

Den größten Anteil der Kosten für drei Container-Standorte übernimmt in diesem Jahr das Hamburger Spendenparlament, die mit überwältigender Mehrheit FÜR unser Vorhaben gestimmt haben und so den Weg frei machten für die Aufstellung der Container an der Ansgar-Gemeinde Langenhorn und der evangelischen Kirchengemeinde Hamburg Lokstedt. An dem 3. und 4. Standort arbeiten wir noch. Auch weil das zuständige Bauamt bislang - und widererwartend - kein grünes Licht für die Aufstellung gab. Der Vorgang dauert noch an.

Bauamt spielte auf Zeit

Im Grunde ein haarsträubender Vorgang. Bereits im Sommer letzten Jahres hatten wir unseren Bauantrag beim zuständigen Bezirksamt eingereicht. Monatelang wurde das Verfahren vom Bauamt dann verschleppt. Erst Ablehnung, dann Widerspruch und immer wieder Wartezeit. Aktuell kommt wieder Bewegung in die Sache, nachdem ich x-mal angemahnt hatte, doch endlich zu entscheiden und das nicht erst, wenn der Winter vorbei ist.

Ein zuständiges Rechtsamt befasst sich nun mit unserem Fall und ein ausführlicher Bericht zu allen Fakten und Hintergründen folgt noch diesen Monat. Zunächst warten wir noch auf eine finale Reaktion des Bauamts - die eigentlich für Mitte Februar anberaumt war. Wir sind alle sehr gespannt ...

"Bolle" ist jetzt 65 

Indes wird unser Container-Bewohner an der Ansgargemeinde 65 Jahre alt. Boleslav "Bolle" Hauptmann, wie er eigentlich heißt, feiert morgen (19.2.) seinen 65. Geburtstag und leider geht es ihm gefühlsmäßig gar nicht so gut. Denn das Datum 30. April (2018) liegt Bolle jetzt schon schwer auf der Seele - zu wissen, dass er den Container nicht behalten kann - dann, wenn am 30. April der Wohncontainer der Kirchengemeinde wieder abgebaut wird. Leider erteilte das Bauamt keine dauerhaften Standgenehmigungen zur Aufstellung dieser "fliegenden Bauten". Eine streng temporäre Nutzung der "planungsrechtlich eigentlich anders gewidmeten Fläche" (es ist ein Parkplatz) - ist deshalb regelmäßig auch Voraussetzung für die Erteilung einer solchen zeitlich befristeten Baugenehmigung.

Angst vor der Zukunft

Und so suchen wir auch jetzt schon nach einer Folgelösung für Bolle, damit er am 30. April nicht wieder zurück auf die Straße muss. Wer also ein Gartenhaus, eine Unterkunft oder eine sonstige Bleibe zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne bei uns melden und wir leiten es weiter. Bolle würde sich sehr darüber freuen. Wie sehr - teilt er selbst auch am 19. Februar dann mit - per FACEBOOK-LIVESTREAM wird Bolle sich bei seinen Unterstützern bedanken. Achtet auf das "LIVE VIDEO" von Bolle´s Geburtstag. So rücken wir alle noch näher zusammen.

"Kein Leistungsanspruch"

Die Stadt hilft nicht. Bolle muss nachweisen, dass er mindestens 5 Jahre hier in Deutschland gelebt hat und das können die Meisten nicht. Ein grundlegendes Dilemma übrigens vieler Obdachloser, denn wohnungslose Menschen sind in der Regel "OFW" - also "ohne festen Wohnsitz" unterwegs und der Nachweis eines tatsächlichen Aufenthalts hier in Deutschland fällt somit schwer (wer wann wie lange wo gewesen ist).

"Ein Herz für Bolle"

Bolle lebt auch aktuell ohne staatliche Unterstützung. Er hat kein Einkommen und ist krank. Er möchte in Deutschland bleiben, weil er sich wünscht in der Nähe seiner Kinder zu sein, die hier in Hamburg auch leben. Noch weiß seine Familie nicht, dass Bolle in einem Container lebt. Eine behutsame Annäherung ist geplant. Das letzte Kapitel in dieser Sache ist noch nicht geschrieben ...

Termin: 19. Februar - Liveschalte Bolle zum 65. Geburtstag

Seid LIVE mit dabei, wenn Bolle und Rolf sich bei ihren Spendern und Unterstützern bedanken!

Heute ab 15.30 Uhr hier --> https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlos...
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2018 | 21:53  
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