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Margit Kruses Opferstock

Der Krimi "Opferstock" von Margit Kruse. Undurchsichtig bis zum Schluss? Oder erkennen Sie den Täter schon am Anfang des Buches?
Gummersbach: Lieberhausen | Kennen Sie Margit Kruse? Nein? Dann wird es höchste Zeit, denn sie schreibt frei Schnauze, sprich ungekünzelt.  Ihre Gedankengänge nehmen Sie mit auf eine abenteuerliche Reise durch ihre Krimis.

Mir liegt der Heimatroman "Opferstock" vor. Der Leser wird mitgenommen an Originalorte, die sie aufwendig recherchiert, bevor sie die erste Silbe schreibt. In "Opferstock" führt die Reise durch Bergbausiedlungen im Ruhrgebiet bis ins Oberbergische Lieberhausen.
Wer die Gegend kennt. vor allem auch die Bonte Kerke, den Gasthof und den Kirchplatz  in Lieberhausen, die u.a. auch bekannt sind durch "Mord mit Aussicht", der  sieht das Buch wie einen Film vor sich.

Als der Pfarrer der St.-Michael-Kirche in Ückendorf ermordet aufgefunden wird, werden bei Jens Eigenhardt unliebsame Erinnerungen wachgerüttelt. Gemeinsam mit seinen 3 besten Freunden hatte er sich geschworen, nie mehr über das zu sprechen, was damals in der Ferienfreizeit vor über 30 Jahren im Bergischen Land geschah. Doch was, wenn einer seiner Freunde etwas mit dem Tod des Pfarrers zu tun hat? Gemeinsam mit Hobbydetektivin Margareta begibt Jens sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei kommt er auch seinen eigenen Gefühlen etwas auf die Spur. Ganz nebenbei erfährt man auch wo der Messwein hingeht, wenn der Pfarrer ihn nicht  selbst trinkt.


Margit Kruse behandelt in diesem Krimi auch ein "heißes Eisen" . Etwas was einen guten Kruse ausmacht. Kein Blatt vor den Mund nehmen und einfach wie schon erwähnt, "Frei Schnauze" schreiben. Der Leser fühlt sich mitgenommen und kann die Einfachheit der Hobbydetektivin und ihrer Mutter, die ebenfalls immer mal wieder erwähnt wird, nachvollziehen. Irreführende Gedankengänge führen von einem möglichem Täter zum nächsten. Irgendwann macht es dann klick und man weiß es! Oder glaubt man es zu wissen? 
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