Frühling lässt das weiße Tuch ...

Zum Frühlingsgedicht
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Das Taschentuch der Tante Liese
liegt mitten auf der Frühlingswiese.
Von weitem es ein jeder sieht
der sonntags aus der Stadt entflieht.
Der Haufen, den es einst bedeckt
hat sich im Erdreich schon versteckt,
das weiße Tuch mit seinen Flecken
von weitem ist es zu entdecken!
Ein kleiner Kerl will nach ihm fassen,
die Mutter schreit, er soll das lassen,
ein dummer Mensch hat es benutzt,
den Hintern damit abgeputzt!
Das Tüchlein hätt’ sich nicht erschreckt,
hätt' Tante Liese es bedeckt.
So blüht es weiß und braun gefleckt,
damit ein jeder es entdeckt.
Und Jahr für Jahr auf auf diese Weise
Produzieren Menschen Scheiße.

Bürgerreporter:in:

Ilka Franz aus München

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