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Täglich drei Expertenmeinungen zu Corona (7)

Wissenschaftler, Ärzte, Juristen und andere Experten kritisieren den Umgang mit dem Coronavirus und die Anti-Corona-Maßnahmen.

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2. In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Professor Dr. Gérard Krause, Leiter des Bereich Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

„Diese schwerwiegenden gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen [Anmerkung: Interviewfrage nach Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen] müssen wir so kurz und so niedrig intensiv wie möglich halten, denn sie könnten möglicherweise mehr Krankheits- und Todesfälle erzeugen als das Coronavirus selbst. (…) Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung.“

Dr. Anders Tegnell, Leiter der schwedischen Gesundheitsbehörde.

„Das ist nicht der Eindruck, den ich aus Gesprächen mit meinen Kollegen in Deutschland habe. Wir sind uns einig, etwa darin, dass es zu diesem Zeitpunkt sinnlos ist, die Grenzen zu schließen. Wir sind uns auch einig darin, dass es nötig ist, soziale Kontakte zu minimieren. Wir sind uns aber auch darin einig, dass es sehr schwer abzusehen ist, was passiert, wenn man Schulen schließt. Viele Dinge passieren, wenn man das macht: Die Kinder sind davon betroffen, die Gesellschaft, besonders die Eltern. (…) Das bedeutet, dass der Effekt dieser Maßnahme auf die öffentliche Gesundheit viel schlimmer sein wird als die Ausbreitung des Viruses in einer Schule.“

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3 Kommentare

Wer sich die politischen Umfragen anschaut, muss feststellen, dass die übergroße Mehrheit der Bevölkerung Frau Merkel und den Christdemokraten vertraut.

Offensichtlich wirkt die Gehirnwäsche durch die Medien. Jeder Versuch, die Situation halbwegs realistisch darzustellen, wird von der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt, indem auf furchtbare Bilder zum Beispiel aus Italien verwiesen wird und zudem so getan wird, als ob es möglich sei, die Tatsache auszuhebeln, dass alle Menschen sterblich sind.

Je älter Menschen werden, um so winziger werden die Ursachen, die das Leben des Einzelnen beenden. Das ist nicht zynisch. Sondern so ist das Leben.

.....„In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2.

Diese Aussage besagt gar nichts, denn nur der genaue Krankheitsverlauf kann das Zusammenspiel der unterschiedlichen Einflßfaktoren deuten und erklären.

Solche Artikel verwirren den Leser, und tragen nicht zur Verdeutlichung des Problemes bei !

Kannn ich nicht beurteilen, aber es ist eine Meinung die einzuordnen ist. Aber auf keinen Fall einer Zensur unterliegen kann.

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