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Beinberger Gespräch: „Die Gender-Ideologie hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun“

  • „Die verlässliche Größe im Leben eines Menschen ist die Familie und nicht der Staat.“ So Birgit Kelle, die Referentin den XIV. Beinberger Gesprächs. Thomas Schwehr (links), der Moderator der Beinberger Gespräche, mit Birgit Kelle und Pfarrer Michael Menzinger.
  • hochgeladen von Marc Sturm

Gachenbach/ Maria Beinberg. Als 2006 die Bibel in angeblich geschlechter-gerechter Sprache erschien, wurde es der Journalistin und Autorin Birgit Kelle dann doch zu viel. Sie begann für ihr Buch „GenderGaga“, das zu den Bestsellern des Jahres 2015 gehört, zu recherchieren. Über ihr Buch und ihre Erfahrungen aus der Buchveröffentlichung berichtete die Mutter von vier Kindern beim 14. Beinberger Gespräch am vergangenen Sonntag. Eingeladen wurde sie vom Moderator der Gespräche, Thomas Schwehr, und dem Beinberger Wallfahrtspfarrer Michael Menzinger.

Bis zu 2000 verschiedene Geschlechter?

Einzelne Wissenschaftler glauben, dass es bis zu 2000 Gender-Geschlechter gibt und in Deutschland „forschen“ rund 200 steuerfinanzierte Lehrstühle nach der Antwort auf die Frage, wie viele Geschlechter des denn nun gibt. Im Internetportal Facebook kann man zwischenzeitlich ein benutzerdefiniertes „Gender“ eingeben. Die Partei „Die Grünen“ hat durch Parteitagsbeschluss auf „gender“-gerechte Sprache umgestellt. In Berlin gebe es mittlerweile „Unisex-Toiletten“ für weitere Geschlechter. „Das hängt damit zusammen, dass man von der biologischen Geschlechterunterscheidung, international mit dem englischen Begriff „sex“ bezeichnet, abrückt“, weiß Birgit Kelle. Der neue Begriff zur Unterscheidung der Geschlechter, nämlich „gender“, bezeichne das durch Gesellschaft und Kultur geprägte soziale Geschlecht. „Unterschiedlichste sexuelle Orientierungen und Verlangen sollen als eigenes Geschlecht anerkannt werden, wodurch sich aber auch das gesellschaftliches Wertesystem verschiebt und Unsummen an Steuergeldern verschlungen werden“, so Birgit Kelle.

Keine demokratische Grundlage.

Die Gender-Ideologie sei nicht demokratisch legitimiert, erklärte die aus Köln angereiste Kelle weiter. Das Bundesverkehrsministerium und die Partei „Die Grünen“ verwendeten bereits gendergerechte Sprache. Durch die Schreibweise „Bürger*Innen“ würde man beispielsweise sowohl männliche als auch weibliche Bürger und mit dem eingefügten Stern die weiteren Gender ansprechen. „Sprachlich handele es sich um eine kuriose Neuschöpfung, die noch dazu grammatikalisch absolut verkehrt ist“, argumentierte Birgit Kelle. Die Einführung einer solchen Sprache in Ministerien und Landesbehörden und die Finanzierung von rund 200 Lehrstühlen in ganz Deutschland verschlinge jedoch Steuergelder in Millionenhöhe. Für diese Ausgaben gebe es jedoch keine demokratische Mehrheit in Deutschland, ist sich Birgit Kelle sicher.

Für echte Gleichberechtigung.

„Ich sehe mich nicht als Anti-Feministin“, schloss Birgit Kelle. Wenn Frauen und Männer unabhängig vom Geschlecht das Gleiche dürften und niemand aufgrund seines Geschlechtes etwas machen müsste, seien die Geschlechter gleichberechtigt. Die Gender-Ideologie würde nur Probleme aufzeigen und mit vielen staatlichen Forschungsgeldern höchstens Lösungen für hausgemachte Probleme aufzeigen.

Nächstes Beinberger Gespräch.

Moderator Thomas Schwehr und Pfarrer Michael Menzinger dankten Birgit Kelle für ihren Vortrag und eine lebendige Diskussion mit den rund 70 Gästen auf dem Beinberg. Beim 15. Beinberger Gespräch am 14. Februar wird dann der frühere Bundesminister und Bundestagsvizepräsident Eduard Oswald sprechen.

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1 Kommentar

> "Die Gender-Ideologie würde nur Probleme aufzeigen und mit vielen staatlichen Forschungsgeldern höchstens Lösungen für hausgemachte Probleme aufzeigen."

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