Anzeige

Film ab!

Joachim Giebelhausen in den 60er Jahren beim Schneiden seiner Trickfilme
Viele Leser von myheimat kennen den Namen "Giebelhausen" wohl am ehesten aus dem Bayerischen Rundfunk. Jeden Nachmittag gestaltet einer der beliebtesten Rundfunkmoderatoren Bayerns, Thomas Giebelhausen, dort ein paar humorvoll-unterhaltsame Stunden auf Sender Bayern 1.
Dass sein Vater Joachim Giebelhausen seit vielen Jahre im Landsberger Autorenkreis begeistert aktiv ist, wissen weniger. Aber der munter-rüstige 87-Jährige erfreut sein Publikum immer wieder mit seinen einmaligen Nonsens-Geschichten. Einer der Höhepunkte der letzten Zeit im Autorenkreis war zweifellos Joachims Filme-Abend, der sein filmisches Schaffen aus vergangenen Jahrzehnten einem breiten Publikum nahebrachte.


Hier ist der Bericht von Autorenkreismitglied Max Dietz:

„Film ab!“
Joachim Giebelhausen-Abend zu Tricks und Trickfilmen

Das war nun wirklich ein ganz spezieller Abend beim Landsberger Autorenkreis!

Am 15.03. im Gasthof Siebentisch erzählte Joachim Giebelhausen den etwa 40 Anwesenden – unter ihnen auch die Kulturbürgermeisterin, Frau Knollmüller – aus seiner beruflichen Vergangenheit als Trickfilmproduzent. Von Gattin und Sohn unterstützt präsentierte er markante Beispiele seines Schaffens, welches neben Filmen für das Fernsehen und die Wirtschaft auch Kinderfilme sowie Kurzfilme für den Schulunterricht enthält. Auch das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) verwendete seine anschauliche Filmtrick-Technik als Ergänzung zur Tafelzeichnung mit den Themen Chemie, Physik, Geologie und Geschichte. Die Zuschauer sahen aber nicht nur Moleküle von ihm in Bewegung versetzt, auch Playmobilfiguren, Brimborium-Monstertiere und Louis Armstrong durften auf der Leinwand tanzen. Im Zentrum des Abends stand jedoch die Modell-Eisenbahn! In aller Tiefe schilderte ein Film die Herstellung der Minitrix-Lok BR 85, dann ging die Lok 1414 auf Urlaub, und zum krönenden Abschluss meisterte eine weiße Spezial-Minitrix ihre Aufgaben im Film „Weiche ins Traumland“.
Mit seinen aufschlussreichen Kommentaren gab Joachim Giebelhausen einen Einblick in die komplizierte Technik des Trickfilms und seine historische Entwicklung; er beschrieb die Herstellung vom Drehbuch bis zum Mischen der einzelnen Komponenten im Studio.
So wurde sein Vortragsabend abwechslungsreich und spannend wie ein Krimi!

Als „Zuckerl“ zum Schluss gab Klaus Köhler noch Giebelhausens „Gute Ratschläge für Piloten“ allen mit auf den Nachhauseweg.
1 1
0
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
2 Kommentare
13.144
Heidi K. aus Schongau | 02.04.2013 | 17:27  
3.487
Roland Greißl aus Fuchstal | 02.04.2013 | 22:27  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.