Der Wahnsinn eines Augenblickes...

Der Wahnsinn eines Augenblickes.
Die lautlose Stille der klirrenden Kälte
herrscht in der Luft.
Das Hoffen der Gebete schleicht durch die Straßen
der zerstörten Momente.
Hunger, Kälte und die Trauer
auf dem Wahnsinn der Stiefel der toten Soldaten.
Das Leben ist jetzt anders -
ich wage kaum zu atmen -
aus Angst vor der Kälte.
Überall sind Menschen,
die wie ich,
Angst haben vor Menschen,
die sie gar nicht kennen.
Ich will leben mit all den Anderen -
einfach leben in Freiheit.
Eine Träne verirrt sich in meinem Herzen
und ich schreie vor Verzweiflung.
Die brennende Kälte eines Augenblickes
zerstört unsere Seelen.
Die Hilflosigkeit unserer Angst
tötet unsere Träume;
aber wir müssen weiter,
meine Stiefel und ich,
für das Vaterland ?
Nein ! Aus Angst.
Fred Hampel
im März'22
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6 Kommentare
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 11.03.2022 | 18:15  
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Eugen Hermes aus Bochum | 11.03.2022 | 18:17  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 11.03.2022 | 19:36  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 13.03.2022 | 13:48  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 13.03.2022 | 13:49  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 13.03.2022 | 13:50  
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