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Von der Untauglichkeit der Wetterstatistiken

und: Wo kann man sich übers Sauwetter beschweren?

Angesichts des diesjährigen Wetters stellt sich die Frage nach der Aussagefähigkeit von gewissen meteorologischen Durchschnittswerten.

Von der Gesamt-Niederschlagsmenge her könnte man sagen, alles ist in bester Ordnung. Nur leider war die zeitliche Verteilung des Regens heuer katastrophal: kalter verspäteter Frühling mit Dauerregen und Hochwasserschäden, anschliessend überhaupt kein Regen und die Hitze lässt Felder und Wiesen vertrocknen.
Ein gutes Wetterjahr ist eben mit Durchschnittswerten nicht erklärbar. Würden wir zum Beispiel einem Menschen im Frühjahr täglich 100 Liter Trinkwasser geben, er hätte kein Problem, erhält er anschliessend nur für eine einzige Woche überhaupt keines, wird er sterben. Obwohl er von der Statistik und dem Durchschnittswert ausreichend davon hätte.

Ich gebe nichts auf irgendwelche Erzählungen von angeblicher Klima-Erwärmung, wenn wir einige Hitzerekorde brechen, aber dafür 3 Monate im kalten Dauerregen sitzen. Uns Bürger interessiert, ob wir ausreichend schönes Freizeitwetter haben und gute Ernten oder Mißernten durch Dürre oder Überschwemmung und hohe Sachschäden durch das leider immer ärger werdende Sauwetter. Die Jahresmitteltemperatur-Werte gehen uns am Arm vorbei. Die sind eher was für die Fachleute der Wetterfroschzunft.

Bleibt noch die Frage nach der Instanz bei der wir uns über sich häufende Wetter-Anomalien beschweren können.
Ist es der alte Wolkenschieber Petrus oder sind es die sogenannten Supermächte, die mit verschiedenen Methoden herum experimentieren, um das Wetter für ihr Staatsgebiet zu optimieren? Spielt hier schon irgendwer Zauberlehrling oder wird gar die längste Zeit schon ein subtiler unbeweisbarer Wetterkrieg geführt, der mißliebige Staaten oder Wirtschaftskonkurrenten schädigen soll?
Ganz bestimmt sind das alles nur Verschwör-Theorien, so wie unsere amerikanischen Freunde auch nur zu unserem Besten alle Daten sammeln, nicht wahr? Wir leben in spannenden Zeiten, die Menschen sind nicht besser oder schlechter als vor Tausend Jahren, nur die Möglichkeiten für gut und böse sind um einiges vielfältiger geworden.
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manuela s aus Fürstenfeldbruck | 03.08.2013 | 00:19  
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