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HARZ: Das SELKETAL zwischen MÄGDESPRUNG und MEISDORF

Auf unserem gemeinsamen Wanderplan von meinem Freund und mir war ein Besuch des  Selketals vorgesehen. In dem knapp 15 km von meiner Heimatstadt Aschersleben entfernten Harzdorf Meisdorf parkten wir am ehemaligen Freibad. Hier etwa verlässt der Harzfluss Selke das Harzgebirge und fließt in dem flachen Harzvorland weiter, um bei Hedersleben in den  Harzfluss Bode einzumünden.. Die zahlreichen Selkebrücken zwischen Meisdorf und Mägdesprung haben alle ihren eigenen Namen. Die marode dreibogige Steinbrücke, die Annenbrücke, am Parkplatz soll in diesem Jahr durch einen Neubau ersetzt werden. Die Vorbereitungen dafür sind unübersehbar. Nachdem wir die Brücke passiert hatten, wanderten wir auf dem auf linken Ufer der Selke befindlichen Selketal - Stieg stromaufwärts weiter, bis wir die Ludwigsbrücke am Gasthaus Zum Falken erreichten. Dieser Teil des Selketal Stieges ist als Fitness - Pfad mit unterschiedlichen Übungsgeräten versehen. Die Selke hat sich ihren ursprünglichen Flussverlauf erhalten. So pendelt sie laufend zwischen den beiden Talseiten hin und her.  Die zum größenteil aus Granit bzw. aus Grauwacke bestehenden Felsformationen beidseitig des Selketals sind über 100 m hoch. Sie sind nur teilweise mit Laubbäumen bewaldet. Da zwischen der Thalmühle  und der Selkemühle ein Fahrverbot für Kraftfahrzeugen besteht, ist ein Vergnügen dort in dem ursprünglichem Tal zu wandern. Besonders im Winter - falls mal wieder Schnee im Selketal liegt - ist es bei etwas Sonnenschein ein unvergessliches Erlebnis  im Selketal zu wandern. Auch zur Laubfärbung ist eine solche Wanderung sehr zu empfehlen. Zwischen der Ackeburg Brücke und dem Rastplatz Mettenberg verließen wir das Selketal in nordwestlicher Richtung. Auf einem ehemaligen Forstweg errichten wir nach etwa 1km bei über 120 m Höhenunterschied. die Meisdorfer Trift. Hierbei handelt sich um einen gut ausgebauten forstwirtschaftlichen Weg.  Der letzte Sturm hat hier auf einem Hochplateau großen Schaden an den Restbeständen eines einstmals größerem Waldgebietes angerichtet. Von der dicht an der Meisdorfer Trift befindlichen Selkesicht hat man einen schöne Aussicht auf das Selketal und zu der, auf der anderen Seite des Tales befindlichen, Burg Falkenstein. Kurz hinter dem Abzweig zum Lumpenstieg, der hinunter ins Selketal zum Gasthaus Zum Falken führt, verließen wir die Meisdorfer Trift und gelangten über dem Kirchberg auf den, von Ballenstedt nach Meisdorf führenden, Falkenweg. Nach gut 12 km und etlichen Höhenmetern erreichten wir wieder unseren Parkplatz. Meinen Beitrag habe ich diesmal mit Winter- und Herbstbildern ergänzt. 

  • die marode Annenbrücke in Meisdorf
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  • Informationstafel am Fintnis - Pfad
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  • das ehemaliges Mausoleum der Grafen von der Asseburg hat sich in ein Quartier für Fledermäuse verwandelt
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  • die Thalmühle mit der Burg Falkenstein im Hintergrund
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  • nach jahrelangen Stillstand tut sich einiges an dem ehemaligen Gasthof Thalmühle
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  • Selke an der Thalmühlenbrücke
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  • viele solcher Informationstafeln befinden sich am Selketal - Stieg
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  • die Burg Falkenstein vom westlichem Selketal gesehen
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  • dieser alte Forstweg führt hinauf zur Meisdorfer Trift
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  • hier an der Meisdorfer Trift wurden mit Lärchenbäume aufgeforstet
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  • hier hat der Sturm eine der letzten Lärchen entwurzelt und dabei den Zaun und die aufgeforsteten Lärchen zerstört
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  • der erste Huflattich an der Meisdorfer Trift
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  • das letzte Sturmtief hat viele Bäume entwurzelt
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  • eine Buche mit Ruhebank an der Meisdorfer Trift
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  • im Park des Meisdorfer Schloss Hotel, das weiße Reh schafft leicht eine 180° Kopfdrehung
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  • Selketal von der Selkesicht aufgenommen (18.10.2012)
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  • Burg Falkenstein von der Selkesicht aufgenommen (18.10.2012)
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  • eine (meine)Skispur im Selketal
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4 Kommentare

Sehr schön gezeigt und vorgestellt, danke Gerd !
Kennst du diese Wanderapp
https://www.komoot.de/
ich zeichne damit unsere ganzen Touren auf!

Sehr schöne Aufnahmen!

Hallo Manfred, vielen Dank für deinen Hinweis auf die App. Ja , ich arbeite mit Komoot. Leider vergesse ich oft - zu Beginn der Wanderung - das "Aufzeichnen" zu aktivieren, sodass ich, nur im Nachhinein über das "Planen" zu einem vergleichbaren Ergebnis komme. MfG Gerd

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