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Zu schnell für die Bell: Audi RS 6 gegen Jet-Ranger – Sportwagen hängte Hubschrauber ab

Audi-Hubi-2 Kufen gegen Räder: Auf der Runway des Siegerlandflughafen lieferten sich ein Jet-Ranger und ein Audi RS 6 einen packenden Zweikampf. (Foto: Oxigin)
Kann ein straßengebundener „Erdling“ in Punkto Tempo und Sprintstärke einen Helikopter schlagen? Er kann! Auf Deutschlands zweithöchst gelegenem Airport, dem Siegerlandflughafen im nordrhein-westfälischen Burbach, hat ein 590 PS starker Audi RS 6 einen Bell Jet-Ranger abgehängt. James Bond hätte seine helle Freude an diesem Rennen gehabt. In Actionszenen zahlreicher 007-Abenteuer haben Bell-Drehflügler dieses Typs eine zentrale Rolle gespielt.
Unter realen Bedingungen auf normalen Straßen hätte der aufgepimpte Bolide auf vier Rädern natürlich keine Chance gehabt. Aber hier ging es ja in erster Linie um die Macht der Bilder. Inszeniert hatte die rasante Verfolgungsjagd auf und über dem aero-tischen Asphalt-Highway der Lippe der im schwäbischen Esslingen ansässige Alu-Felgen-Hersteller „Oxigin“. Mit mehrteiligen MP1- Edelrädern aus diesem Haus war natürlich auch Flitzer mit den vier Ringen ausgestattet, weil der aufwendige und spannende Dreh ja schließlich in erster Linie PR-Zwecken diente. Das Ergebnis lässt sich auf diversen Internetportalen begutachten. Unteranderem auch hier: https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=Cu...
Derlei Rennen zwischen zwei ungleichen Gegnern sind nicht neu. Bereits 2007 war „Mr. Marchetti“ Ralf Niebergall aus Neuwied über der Nordschleife des Nürburgrings mit seiner schnittigen SF 260 gegen einen von der bekannten Rennfahrerin Sabine Schmitz gesteuerten 650 PS starken Mercedes SLR angetreten. Der „Macho“ lag mit seinem „Little Warrior“ schließlich deutlich vorne. Und unser Schumi hatte sich, bevor es ihn von den Skiern haute, 2013 gar mit einem Eurofighter messen wollen – allerdings im Rollen. Über eine Distanz von 600 Metern war der frühere Formel-1-Weltmeister dem „Tycoon“ auch tatsächlich eine Kühlerlänge voraus gewesen, doch über 900 und 1.300 Meter sah er von dem Mach-2-Jet nur noch die Nachbrennerflammen. Mehr zum Thema: http://www.rotorman.de/donner-lippe-fuer-die-bell-...
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