"Home Care International" zu Gast in Hirzenhain: Dr. James Karanja berichtet über Hilfsprojekte in Afrika

HCI-Präsident  Dr. James Karanja (links) und Hirzenhains Pfarrer Michael Brück hatten nach der Flutwelle in Solai Hand in Hand gearbeitet und eine Spendenaktion initiiert. Auf diese Weise konnten vielen Katastrophenopfern geholfen werden.
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  • HCI-Präsident Dr. James Karanja (links) und Hirzenhains Pfarrer Michael Brück hatten nach der Flutwelle in Solai Hand in Hand gearbeitet und eine Spendenaktion initiiert. Auf diese Weise konnten vielen Katastrophenopfern geholfen werden.
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Auch viele Hirzenhainer hatten, als das kleine kenianische Dorf Solai im Frühjahr nach einem Staudammbuch unter Wasser- Schlamm- und Geröll-Lawinen begraben worden war, die Spendierhosen angezogen und für die Opfer gespendet. Bei der Katastrophe hatte es über hundert Todesopfer gegeben. Zu dem 150 Kilometer nördlich von Nairobi gelegenen 2.500-Seelendorf unterhalten die Eschenburger und mit ihnen auch viele andere Menschen in der Region seit vielen Jahren enge Beziehungen.
Was diese Welle der Hilfsbereitschaft bewirkt hat, erfahren die Geber nun aus erster Hand. Mit Dr. James Karanja, dessen Familie in Bad Endbach-Hartenrod lebt und der als Jugendreferent im Evangelischen Jugendwerk Bad Homburg wirkt, hat sich der Präsident des in Marburg ansässigen Hilfswerks “Home Care International” (www.hcinternational.de) im Segelfliegerdorf angesagt. HCI ist eine Organisation, die die Hilfen vor Ort koordinierte und die dafür sorgte, dass die Unterstützungsleistungen ohne Abzüge auch ihre Empfänger erreichten. Sie betreibt hier auch zwei Kinderheime sowie eine Krankenstation.
Karanja stammt selbst aus dem Katastrophengebiet. Er und weitere Ehrenamtliche berichten am Sonntag, den 7. Oktober, über ihre Arbeit und ihre Aufgaben in Afrika. Dies erfolgt im Rahmen eines als Familiengottesdienst konzipierten Erntedanks, der um 10.30 Uhr in der evangelischen Ortskirche beginnt.
Im Anschluss an die Versammlung sind die Besucher zum gemeinsamen Suppen- und Eintopfessen ins Gemeindehaus eingeladen, wo auch ein Außer-Haus-Verkauf der Mahlzeiten angeboten wird. Der Reinerlös ist zu gleichen Teilen für Home Care International und OMF International (Overseas Missionary Fellowship) bestimmt. Im Auftrag dieser weltweit operierenden Missionsgesellschaft sind auch der Hirzenhainer Matthias Holighaus und seine Frau Raphaela unterwegs.
Für Samstag (6. Oktober) ist in der Friedenskirche im Ortsteil Bahnhof ein musikalischer Abendgottesdienst geplant. Beginn: 18 Uhr Für den klangvollen Teil der Veranstaltung zeichnen Ana Maria Nickel und ihre Band verantwortlich.

HCI-Präsident  Dr. James Karanja (links) und Hirzenhains Pfarrer Michael Brück hatten nach der Flutwelle in Solai Hand in Hand gearbeitet und eine Spendenaktion initiiert. Auf diese Weise konnten vielen Katastrophenopfern geholfen werden.
Die Flutwelle hatte eine Schneise der Verwüstung durch das Dorf gerissen. Mit schwerem Gerät versuchten Helfer, die Schlamm- und Geröllmassen zu beseitigen. Über hundert Menschen waren durch die große Welle ums Leben gekommen. | Foto: HCI
Bürgerreporter:in:

Jürgen Heimann aus Eschenburg

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