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Zweifelhaftes Plädoyer für die Trophäenjagd -Der „Worldwide Fund for Nature“ demontiert sich selbst

  • Helden im Auslandseinsatz: 50.000 Deutsche gehen jährlich in Afrika und Asien auf (Groß-)Wildjagd und lassen sich nach erfolgreichem Abschuss stolz mit ihren Opfern ablichten. Auf den Webseiten der einschlägigen Anbieter finden sich hunderte solcher Siegerfotos.
  • Foto: Screenshot
  • hochgeladen von Jürgen Heimann

Der Worldwide Fund for Nature (WWF) zählt zu den mächtigsten Tier- und Naturschutzorganisationen der Welt, wird aber durch seine zweifelhaften Praktiken und Bündnisse für immer mehr Menschen, denen das Wohl des Mitgeschöpfs Tier am Herzen liegt, unglaubwürdiger. Jetzt hat der Global-Player mit dem Panda-Logo auch die Trophäenjagd noch für sinnvoll erklärt, weil sie einen Beitrag zum Artenschutz darstelle und den Menschen in den ärmsten Regionen der Dritten Welt helfe. Das heißt: Wer sich das Gehörn eines in Afrika oder Asien erschossenen Tiers zu Hause an die Wand hängt oder dessen präpariertes Fell als Bettvorleger nutzt, tut ein gutes Werk – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.
Der Deutsche Jagdverband jubelt ob dieser Schützenhilfe, Tierschutzverbände sind entsetzt - und wenden sich enttäuscht ab. Das Geschäftsmodell des WWF setzt auf das Mitleid des Menschen mit bedrohten Tieren. Er generiert daraus jährlich Millionen und Abermillionen an Spendengeldern. Diese Quelle sprudelt aber inzwischen auch nicht mehr so üppig. Auch nachdem im vergangenen Jahr bekanntgeworden war, dass der vermeintlich „grüne“ Multi auf seinen eigenen Ländereien als Veranstalter von Drückjagden auftritt. Mehr dazu hier: http://www.rotorman.de/tierschuetzer-entsetzt-der-...

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5 Kommentare

> "den armen Menschen helfen durch Jobs, das könnte man auch durch Wildhüterausbildung, Tierpflegerausbildung, Ausbildung in der Gastronomie, die z.B. Urlauber in die Gegend der Tiere bringt und somit das Leben der Tiere arbeit bringt."

Das bringt aber an vielen Stellen kein Geld.

> "Sauerei so mit Gespendeten Geldern für den Tierschutz die Großwildjagd zu finanzieren!"

Umgekehrt! Die Jagd bringt viel Geld ein, mit dem man da Artenschutz finanzieren kann.

Für mich persönlich haben sämtliche Tierschutzvereine einen zweifelhaften Ruf bzw. zweifelhafte "Methoden"...

> "Ich erschieße einen Elefanten, mache das kostbare Elfenbein zu Geld und schütze damit den Elefanten vor dem Aussterben"

Wo ist das Problem, wenn man damit das Geld hat, die Bestände lokal zu vergrößern und Überschüsse für die legale Jagd freigibt, mit der man die Haltung usw. finanziert?

> "Oder ich erschieße einen Löwen, um den sibirischen Tiger vor dem Aussterben zu retten. Das ist doch paradox."

Nö, nicht wenn man z.B. Löwen zu viel hat, und mit Lizenzen Geld macht, mit dem man anderenorts Tiger schützen kann.

> "Das hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun und ist nur Geldmacherei und dient als Ausreden für die Jagd"

Ist es dir lieber, wenn es keine Schutzgebiete, keine Vermehrungsprojekte usw. gibt und manche Arten von Wilderern ausgerottet werden, weil auch Wilderer von irgendwas leben müssen?

Was spricht also gegen legale Abschüsse von Überschüssen, um damit Tierschutz zu finanzieren?
Jagd ist auch nichts Schlimmes - das gehört zur menschlichen Natur.
Man kann höchstens bemängeln, dass Angebot und Nachfrage die Jagd teuer macht und arme Leute sich das nicht leisten können.

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