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Jan Böhmermann, Einzeller und tödlicher Sex: „Gottesanbeterin“ zum „Insekt des Jahres“ ausgerufen

  • Die „Gottesanbeterin“ ist die "Femme fatale" unter den Fangschrecken und hat ein sehr gewöhnungsbedürftiges Beischlafverhalten. Die Weibchen beißen ihrem in der Regel deutlich kleineren Menne nach Vollzug den Kopf ab und fressen ihn auf. Die Wahl zum „Insekt des Jahres“ lässt Rückschlüsse auf die geschlechtsspezifische Zusammensetzung der Jury zu.
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  • hochgeladen von Jürgen Heimann

Jan Böhmermann fällt da ein klein wenig aus dem Rahmen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes „mafo.de“ hatte sich eine deutliche Mehrheit dafür ausgesprochen, Jan Böhmermann für seine poetische Lyrik über den erdokanischen Präsidenten rückwirkend zum „Mann des Jahres 2016“ zu ernennen. Zu diesem Zeitpunkt hatten aber andere ihre Favoriten für das Jahr 2017 schon längst in Stellung gebracht. Die Deutschen Gesellschaft für Protozoologie beispielsweise hat den „Choanoflagellat“ zum „Einzeller des Jahres“ ausgerufen. Der AfD-Ortsgruppenvorsitzende von Grevenbroich landete in dieser Kategorie nur auf dem zweiten Platz. Beim Intelligenz- und Wesenstest hatten die winzigen Kragengeißeltierchen besser abgeschnitten als der Kandidat aus dem Rhein-Kreis Ness.
Für die Loki-Schmidt-Stiftung ist der Klatschmohn die „Pflanze des Jahres“. Der hat es aber in sich. Wer, ob Mensch, ob Tier, zu viel davon nascht, zeigt Ausfallerscheinungen: zentralvenöse Erregung, Unruhe, Schrecken, Raserei epilepi(kon)forme Krämpfe, Bewusstlosigkeit. Zur Deckung des Eigenbedarfs züchtet Björn Höcke das Kraut angeblich in einem eigens dafür errichteten Gewächshaus.
Ja und dann gibt es noch die Lauscher von Herrn Iskariot: Das „Judasohr“. Diesen geschmacksneutralen Speise-Fungo hat die Deutsche Gesellschaft für Mykologie zum „Pilz des Jahres“ ernannt. Beim "Insekt des Jahres" fiel die Wahl auf die "Gottesanbeterin", der "Femme fatale" unter den Fangschrecken. Die Weibchen legen ein ziemlich merkwürdiges Beischlafverhalten an den Tag. Nach Vollzug beißen sie ihrem deutlich kleineren „Männe“ den Kopf ab und verspeisen ihn. Die Entscheidung der Jury lässt Rückschlüsse auf deren geschlechtsspezifische Zusammensetzung zu. Der Waldkauz ist für den NABU „Vogel des Jahres“, während der vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) proklamierte „Fisch des Jahres“ so flach ist wie die Witze meines Arbeitskollegen: die Flunder. Was sich sonst noch so an Tierischem und Pflanzlichem in den Charts tummelt, steht hier: http://www.rotorman.de/hepps-schoene-hecke-jan-boe...

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