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25 Jahre im Einsatz für Fauna und Flora: In Hüttenberg-Reiskirchen hat die Natur eine starke Lobby

  • Auch der Nachwuchs ist aktiv in die Arbeit der Reiskirchener Naturschützer eingebunden. Junge Umwelt- und Tierschützer während eines Einsatzes im hiesigen vom Verein betreuten Amphibien-Schutzgebiet.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Jürgen Heimann

Fauna und Flora haben in und um Hüttenberg-Reiskirchen eine starke Lobby. Seit einem Vierteljahrhundert verstehen sich die Mitglieder des hiesigen Vogel- und Naturschutzvereins als starke Fürsprecher bedrohter und auch weniger bedrohter Tiere, Pflanzen und Lebensräume. Und das findet und fand in mannigfaltigen Initiativen und Aktionen seinen Niederschlag. Am Samstag, den 8. November, ist es an der Zeit, auf das Erreichte anzustoßen. Obwohl: Es gibt in dieser Hinsicht noch eine Menge zu tun.

Der Verein hat seine Mitglieder, Freunde und Unterstützer zur 25-jährigen Jubiläumsfeier ins Dorfgemeinschaftsthaus in der Rosenstraße 2 eingeladen. Dort wollen Vorsitzender Martin Magnus und seine Mitstreiter Bilanz ziehen, Dankeschön für die bisherige Unterstützung sagen und neue Projekte vorstellen. Beginn: 15 Uhr. Im Rahmen der Feierstunde möchte der Vorstand auch die Männer und Frauen der ersten Stunde würdigen und ehren. Daneben steht eine aufwändig gestaltete und inszenierte Multivisionsschau auf dem Programm. Titel "In den Tropen". Der Vereinsvorsitzende hat sich ja auch als Naturfotograf weit über die Hessischen Grenzen hinaus einen Namen gemacht und zeigt die schönsten Aufnahmen seiner ausgedehnten Foto-Exkursionen durch Südamerika, Afrika und Asien.

Die Reiskirchener Organisation bringt es im Geburtstagsjahr auf 107 Mitglieder, wobei sie ein besonderes Augenmerk darauf legt, gerade junge Leute, möglichst schon ab Kindesbeinen an, von der zwingenden Notwendigkeit zu überzeugen, sich für den Erhalt einer intakten Umwelt zu engagieren. Das setzt Respekt vor der Schöpfung voraus, was wiederum eine gezielte und pädagogisch fundierte Informations- und Aufklärungsarbeit erfordert.
Auf diesem Feld haben sich die Naturfreunde in den vergangenen Jahren stark eingebracht, und das nicht nur in der Theorie. Auf ihr Konto gehen die Anlage und Pflege von Feldholzinseln und Streuobstwiesen, die Pflanzung hochstämmiger Obstbäume sowie die Schaffung kleinerer Tümpel als Laichgewässer für Amphibien. Hinzu kommen der Bau zusätzlicher Brutmöglichkeiten für Schleiereule und Steinkautz sowie die Betreuung von über 100 Nisthöhlen in der Feld- und Waldgenmarkung.
Vogelstimmenwanderungen, Obstbaumschnittkurse, naturkundliche Exkursionen, Tagesfahrten und Vortragsveranstaltungen sind Bestandteile einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit. Denn die Vereinsmitglieder wissen: Beispielhaftes tun, aber dann auch darüber reden, erst durch diese Kombination lässt sich Signalwirkung erzielen. Weitere Informationen über ihre Arbeit auch im Internet unter http://www.natur-reiskirchen.de

  • Auch der Nachwuchs ist aktiv in die Arbeit der Reiskirchener Naturschützer eingebunden. Junge Umwelt- und Tierschützer während eines Einsatzes im hiesigen vom Verein betreuten Amphibien-Schutzgebiet.
  • Foto: Privat
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  • Diese schillernde Bursche kommt in unseren Breiten eher seltener vor - bzw. überhaupt nicht. Die Aufnahme dieses Parson-Chamäleons ist Martin Magnus auf Madagaskar gelungen. Er zeigt die schönsten Fotos seiner Expeditionen durch Südamerika, Afrika und Asien.
  • Foto: Martin Magnus
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