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Erfahrungsaustausch via Skype mit Partnerstadt Rennes

Im Gespräch mit Rennes
Erlangen: Rot-Kreuz-Zentrum | Es dauerst zunächst bis das Signal der Skype-Verbindung von Rot auf Grün wechselte und damit anzeigte, dass die andere Seite jetzt bereit ist. Die "andere Seite", damit waren Gesprächspartner aus der Erlanger Partnerstadt Rennes gemeint. Dann endlich das typische Anklopfen und wenig später startete ein herzliches "Bonjour" die gemeinsame Gesprächsrunde. Schnell stellte man sich auf die noch etwas gewöhnungsbedürftige Bildkommunikation ein. In Rennes hatten sich an die 15 Personen in einem Kulturzentrum zusammengefunden. Anlass war zum einen die "12. Europawoche" in Rennes und auch das von Brüssel für 2012 ausgerufene „Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen". Die Vermittlung zwischen den Teilnehmern aus Rennes und den Senioren beim Erlanger BRK war über das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Erlangen vermittelt worden. Da vor einigen Jahren bereits eine Busdelegation aus Rennes das Rot-Kreuz-Zentrum in der Henri-Dunant-Straße besucht hatte und sich über SeniorenNetz und das Projekt Lesepaten des Seniorenbüros informieren ließ, waren gerade diese beiden Gruppen ausdrücklich auf der französischen Wunschliste für eine Videokonferenz mit Älteren aus Erlangen.

Sehr diszipliniert diskutierten immer nur jeweils zwei Personen miteinander und erörterten vor allem ehrenamtliche Engagementfelder der Altersgruppe 50+ in der jeweiligen Kommune. Im Erlanger Rot-Kreuz-Zentrum waren immerhin 5 Personen zusammengekommen, um an dieser Videokonferenz teilzunehmen. Es ist nicht ganz leicht Teilnehmer zu finden, die in verständlichem Französisch plaudern können. Nach rund 40 Minuten war erst einmal alles gesagt. Der Wunsch kam noch auf, die wechselseitigen Kontakte zu intensivieren und auch die Homepage der Städtepartnerschaft von Rennes und Erlangen mit mehr Leben zu erfüllen. Dann aber gab es ein abschließendes "Au revoir" ehe die Verbindung erlosch.

Natürlich ist das Telefonieren mit anderen Ländern längst Alltag. Ein Videogespräch vermittelt jedoch immer noch eine andere und direktere Qualität des Kontakts. Unsere Welt ist wirklich längst ein Dorf und unsere Nachbarn sind nur einen Mausklick entfernt. Wenn da nicht die Sache mit den Sprachen wäre.
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