Die Gemeinde Ellgau erhält das "Gütesiegel Heimatdorf"

In der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz in München freuen sich über die Auszeichnung der Gemeinde Ellgau v.l.n.r.: Schwabens Regierungspräsident Erwin Lohner, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Bürgermeisterin Christine Gumpp, Vizebürgermeister Johannes Gollinger und Gemeinderat Fabian Wenninger. (Foto: Heimatministerium)
Auszeichnung in München
Von Rosmarie Gumpp
Mit Vizebürgermeister Johannes Gollinger und Gemeinderat Fabian Wenninger, der zugleich auch zweiter Vorsitzender des TSV Ellgau ist, machte sich Bürgermeisterin Christine Gumpp im Oktober auf den Weg nach München. Aus den Händen von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker durften sie die Prämierung „Gütesiegel Heimatdorf“ des Heimatministeriums in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz für ihre Gemeinde Ellgau entgegennehmen. Eine stolze Auszeichnung, denn mit ihr sind auch 50 000 Euro verbunden. Gesucht wurde im Zuge des kommunalen Wettbewerbs eine „kleine Gemeinde mit überragender Lebensqualität und besonderer Heimatverbundenheit, die beste Zukunftschancen bietet“, erzählt die Rathauschefin der Lechgemeinde. In einem vierstufigen Bewerbungsverfahren wurden jeweils zwei Gemeinden je Regierungsbezirk ausgewählt. Und Ellgau gehörte zu den zwei Siegergemeinden aus Schwaben. Neben den zu bewerteten Faktoren Lebensqualität und Heimatverbundenheit wurde auch darauf geachtet, wie die geplante Verwendung der Prämie vor Ort zur Verbesserung der gleichwertigen Lebensverhältnisse umgesetzt wird. Bei diesem Wettbewerb konnten nur Orte mit bis zu 3000 Einwohnern teilnehmen, zudem war eine Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Voraussetzung. Im Jahre 2016 wurde die Gemeinde Ellgau auf Kreisebene bei diesem Wettbewerb mit der Goldmedaille ausgezeichnet, ein Jahr später freute sich die Gemeinde über die Bronzemedaille auf Bezirksebene. Im Sommer 2021 besuchte eine Kommission Ellgau. Bürgermeisterin Christine Gumpp zeigte dabei die schönsten Ecken „ihrer“ Gemeinde. Aus gutem Grund endete dieser Rundgang auf dem Sportplatz, denn die 50 000 Euro-Prämie wird dort verwendet werden. Ein Tennisplatz wird zu einer Stockbahn umgebaut. Dort sollen sich in Zukunft Jung und Alt treffen können, um der sportlichen Betätigung des Stockschießens nachzugehen – zu allen Jahreszeiten.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.AMH05 myheimat meitinger | Erschienen am 05.02.2022
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 17.01.2022 | 16:35  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 17.01.2022 | 19:57  
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Werner Szramka aus Meinersen | 17.01.2022 | 22:05  
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