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"Wir sínd stolz auf unser neues Vereinsheim!"

Einige Mitglieder aus der stolzen Vorstandschaft. In der Mitte mit Bauplan der "Macher" Helmut Tiefenbacher.
 
Auf so ein Vereinsheim darf man ja auch sehr stolz sein!
"Wir sind stolz auf unser neues Vereinsheim"
Sportfischereiverein Ortlfingen und Umgebung e.V. baut sich ein neues Haus

Von Rosmarie Gumpp
Nordendorf: Da sitzen sie nun in ihrem neuen Vereinsheim am Nordendorfer Sportplatzweiher und sind sehr stolz über ihr neues Zuhause. "Ohne die freiwillige Arbeit unserer Vereinsmitglieder - hier seien insbesondere Helmut Tiefenbacher, Anton Höfle, Karl Rupp, Johann Östreicher, Josef Miller und Christoph Sommer erwähnt - wäre ein solches Vorhaben gar nicht durchzuführen gewesen" berichtet der zweite Vorstand Gerd Klein. In der geselligen Runde wird nun gemeinsam nachgedacht. Der Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim war seit der Schließung der Vereinsgaststätte in Ortlfingen und dem anschließenden Umzug ins Gasthaus Miller nach Nordendorf immer wieder laut geworden. Nach einem einstimmigen Beschluss in der Jahreshauptversammlung im Jahre 2005 wurde der Erlinger Weiher, der im Besitz des Vereins war, verkauft und der Erlös als Startkapital für den Vereinsheimbau angelegt. Der 1. Vorsitzende Karl Rupp führte Gespräche mit der Gemeinde Nordendorf wegen eines Standorts und der Größe des angedachten Neubaus. Die politische Gemeinde Nordendorf stellte den Fischerfreunden ein Grundstück am Sportplatzweiher in Aussicht mit der Auflage, in das Vereinsheim zwei öffentliche Toiletten für die Badegäste zu integrieren. "Wir wollten kein Vereinsheim mit Bewirtung, sondern nur eine Halle für unsere vielen Gerätschaften und einen kleinen Aufenthaltsraum mit Teeküche und Toilette", erinnert sich Ehrenmitglied Helmut Tiefenbacher aus Wortelstetten, der als ehemaliger Maurerpolier mit großem Engagement die Bauaufsicht übernahm. Ende 2009 gab es erste Gespräche mit dem Architekten Georg Kaltner, der anfangs 2010 die ersten Planentwürfe vorlegen konnte. Das Vereinsheim ist 20 Meter lang und 10 Meter breit. Im Anschluss an die Halle wurde ein drei Meter breiter Waschplatz zum Reinigen der Geräte geschaffen und eine überdachte Terrasse lädt zum Verweilen ein. Nach einigen Änderungen wurde im Herbst 2010 der Bauplan genehmigt. Am 19. März 2011 war endlich Baubeginn. Ehrenmitglied HelmutTiefenbacher übernahm die Verantwortung für die gesamte Baumaßnahme. Nach den erforderlichen Vorarbeiten wurde im März 2011 die Bodenplatte betoniert. Nach deren Aushärtung und weiteren Vorbereitungen konnten im August des vergangenen Jahres die Zimmererleute mit dem Aufstellen des Ständerwerkes beginnen. Ende August 2011 war das Rohgerüst fertig, nach der Urlaubszeit wurde die Halle anfangs September mit Roma-Paneelen aufgestellt. Helmut Tiefenbacher: "Am 19. September 2011 war das ganze Bauwerk mit allen Türen und Fenstern fertig, am 20. September 2011 begannen wir mit dem Innenausbau, der komplett von unseren Vereinsmitgliedern durchgeführt wurde". Helmut Tiefenbacher, Anton Höfle und Johann Östreicher waren fast jeden Tag auf der Baustelle und motivierten immer wieder die Vereinsmitgleider aufs Neue mitzuhelfen. Bis zum Jahreswechsel 2011/12 wurden von 42 Mitgliedern etwa 1000 Stunden Arbeitszeit geleistet. Nach der Frostperiode ging es dann im neuen Jahr 2012 flott weiter. Helmut Tiefenbacher und seine "Mannen" arbeiteten fleißig und so wurde das Vereinsheim am 25. Juli 2012 größtenteils fertiggestellt. Das bevorstehende Fischerfest sollte ja das neue Zuhause der Öffentlichkeit präsentieren. Bis zur Fertigstellung im Juli 2012 wurden noch einmal rund 1000 weitere freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Übrigens: Das Fischerfest war ein richtiger Besuchermagnet. Bei schönstem Wetter kamen viele hungrige Gäste, die sich die Fischspezialitäten servieren ließen, die aber auch das neue Vereinsheim bestaunen konnten.
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2 Kommentare
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Hans-Jörg Wiezorek aus Duisburg | 28.08.2012 | 11:18  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 28.08.2012 | 20:18  
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