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Zwischen Enttäuschung und Hoffnung - Löwen müssen nach Elchingen

Maximilian Kuhle und seine Teamkollegen werden wie immer noch einmal alles geben, auch wenn die sportliche Situation nicht rosig ist. Foto: Heyder
Elchingen: Brühlhalle |

Der Trainer der Basketball Löwen Erfurt, Florian Gut und Axel Heyder im Gespräch.


Erfurter Löwen haben nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt - Nächstes Auswärtsspiel gegen den Tabellenprimus Elchingen



Axel Heyder:
Dein Matchplan gegen Ulm ist bei der 91:73-Niederlage nicht aufgegangen. Ein wenig verkrampft wirkten unsere Löwen, gerade weil dieses Spiel so wichtig war für den sportlichen Klassenerhalt.

Trainer: Die hohe Anspannung war bei uns spürbar wegen der Bedeutung des Spiels. Wir hatten in einigen Phasen Probleme, unsere Emotionen in den Griff zu bekommen und uns mit klarem Blick aufs Spiel zu konzentrieren. Ulm wiederum spielte sehr befreit auf. Nach dem Spiel war die Stimmung natürlich sehr niedergeschlagen, so eine Niederlage muss auch erst sacken. Als Trainer ist es für mich wichtig, die Spieler jetzt in den nächsten zwei Tagen wieder aufzubauen und den Blick auf den nächsten Gegner zu lenken.

Heyder: Das ist natürlich ein Rückschlag bei dem, was ihr Euch vorgenommen habt. Auch wenn nur noch theoretische Chancen bestehen, ist die Saison noch nicht ganz gelaufen, oder?

Trainer: Wir spielen am Wochenende unsere letzte Partie in der Hauptrunde, auswärts in Elchingen. Das wird ein sehr hartes Spiel. Elchingen ist Tabellenerster und hat die letzten 16 Spiele gewonnen. Danach starten wir dann in die sogenannten Playdowns. Also die Abstiegsrunde. Das erste Spiel ist zu Hause in der Erfurter Riethsporthalle am Sonntag, den 15. März um 16 Uhr.

Heyder: Trotz der sportlichen Situation glaube ich, dass die Halle nicht plötzlich leer sein wird. Die Spiele sind unglaublich spannend und unterhaltsam. Das hat das Erfurter Publikum schon die ganze Saison über geschätzt. Was sind Eure Ziele für die verbleibenden Spiele?

Trainer: Auch wenn wir keine Chance mehr haben auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu kommen, zählt trotzdem weiterhin jeder Sieg. Da oftmals nicht alle vier Regionalliga-Meister ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen wollen oder können, wollen wir in den nächsten Wochen unbedingt mehr Siege einfahren, als die Teams auf den anderen drei Abstiegsplätzen. Damit wollen wir uns zumindest die Chance erarbeiten, als erster potentieller Nachrücker möglicherweise in der Liga bleiben zu können.

Heyder: Ich bleibe Optimist und setzte darauf, dass ihr euch bereits jetzt am Wochenende gegen den Tabellenführer Elchingen erfolgreich den Frust von der Seele spielen könnt. Ich hoffe nach großem Kampf auf ein Unentschieden am Ende der 40-Minuten-Spielzeit 84:84 ...

Trainer: Danke dir für die aufmunternden Worte. Und da ein Basketball-Spiel bei Unentschieden in die Verlängerung geht, hoffe ich darauf, dass dein Tipp zutrifft und wir die Verlängerung knapp für uns entscheiden können.
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