„Wildretter“ kann Wild vor dem Mähtod retten

pixabay

Düsseldorf, 26. April 2019

Das Frühjahr kommt, das Mähen von Wiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen beginnt. Seit Jahren gibt es technische Hilfsmittel, die „Wildretter“, die z.B. in Form einer Box, angebracht am Mähwerk permanent tönt und so Rehkitze und andere Tiere frühzeitig vertreiben.

Claudia Krüger, Spitzenkandidatin zur Europawahl 2019 der sympathischen Tierschutzpartei, Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL, TIERSCHUTZ hier! und Vorsitzende der Fraktion Tierschutz FREIE WÄHLER im Rat der Stadt Düsseldorf: „Wenn es doch so einfach ist, warum wird es dann noch nicht überall genutzt? Wenn Landwirte sich auch als Tier- und Umweltschützer verstehen, warum muss dann im Jahr 2019 noch über den Einsatz dieser Wildretter diskutiert werden?

In der nächsten Düsseldorfer Stadtratssitzung werde ich eine entsprechende Anfrage stellen. Als hoffentlich gewählte Europaabgebordnete werde ich auch in Brüssel und Straßburg dieses Thema auf die Tagesordnung setzen. Es kann nicht sein, dass in wohlklingenden Sonntagsreden immer wieder vom Schutz der Tiere schwadroniert wird, und dann, ab Montags die Tiere auf den Felder beim Mähen einfach untergepflügt werden.

Im Rheinland sagt man „nit quake – make“, also nicht quatschen, machen oder nicht nur reden, sondern handeln. Und in der Bibel kann man seit rund 2.000 Jahren lesen: „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“. Also, auf geht’s: Lasst uns mit kleinen, technischen Hilfsmitteln, den Wildrettern das Wild vor dem Mähtod retten.“

Bürgerreporter:in:

Alexander Führer aus Düsseldorf

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