Ratsthema: Probleme zwischen ukrainischen und russischen Menschen in Düsseldorf?

In den letzten Tagen und Wochen wurde bekannt, dass Zurschulegehende mit ukrainischem Hintergund mit Zurschulegehenden mit russischem Hintergund aufgrund des in der Ukraine stattfindenden Krieges in Konfrontationen und Auseinandersetzungen geraten sind. Ähnliches wurde bzw. wird auch aus anderen Bereichen des menschlichen Lebens im Stadtgebiet Düsseldorfs berichtet.

Deshalb fragt die Ratsgruppe Tierschutz / FREIE WÄHLER in der Ratsversammlung am 7. April die Verwaltung:

1.) Wieviele Vorfälle, verbale bzw. körperliche Konfrontationen und/oder Auseinandersetzungen sind der Stadtverwaltung Düsseldorf seit dem 24.02.2022 zwischen Personen mit ukrainischem Hintergund und Personen mit russischem Hintergund bekannt geworden (bitte auflisten nach Örtlichkeiten wie Schule, Arbeitsplatz, Einkaufen, etc. und eventuellen Folgen wie Arzt-, Krankenhausbehandlung, Krankschreibung, etc.)?

2.) Was konkret hat die Stadtverwaltung Düsseldorf aufgrund der seit dem 24.02.2022 aufgetretenen Vorfällen, verbalen bzw. körperlichen Konfrontationen und/oder Auseinandersetzungen unternommen, um im Stadtgebiet das friedliche Leben, auch von Personen mit ukrainischem Hintergund und Personen mit russischem Hintergund weiterhin zu gewährleisten?

3.) Wie konkret hat die Stadtverwaltung gehandelt, damit Personen, die seit dem 24.02.2022 aus der Ukraine nach Düsseldorf geflüchtet sind, möglichst vollständig von Vorfällen, verbalen bzw. körperlichen Konfrontationen und/oder Auseinandersetzungen bewahrt bleiben?

Torsten Lemmer, Ratsherr und Geschäftsführer der Ratsgruppe Tierschutz / FREIE WÄHLER: „Was können die Menschen, die zum Teil schon seit Jahren und Jahrzehnten hier leben dafür, wenn Putin einen Krieg vom Zaun bricht? Wieviele Familien sind durch ukrainisch-russische Ehen miteinander verbandelt? Gilt nicht auch hier unser Stadtmotto: Düsseldorf – Nähe trifft Freiheit? Wir hoffen, dass die Stadtverwaltung Düsseldorf in den Vorkommissen der letzten Wochen gut, konkret gehandelt hat.“

Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf_David Young_Iryna_Shum_03.03.2022

Bürgerreporter:in:

Alexander Führer aus Düsseldorf

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